Heute ist der 14.07.2026 und in Genf schwitzen die Menschen unter der drückenden Hitze. Eine anhaltende Hitzewelle hat die Schweiz fest im Griff und die Temperaturen knacken die 35-Grad-Marke. Das sorgt nicht nur für schweißnasse T-Shirts, sondern auch für jede Menge hitzebedingte Notfälle – besonders in Genf. Die Spitäler dort berichten von einem Anstieg an Notrufen, die mit der Hitze in Verbindung stehen.

Das Kantonsspital St. Gallen hingegen bleibt trotz der drückenden Temperaturen erstaunlich ruhig. Philipp Lutz von HOCH Health Ostschweiz gibt Entwarnung: Hier gibt es keine signifikante Veränderung bei den täglichen Einweisungen. Das ist doch ein Lichtblick, oder? Aber die Situation bleibt angespannt, denn vor allem ältere Personen und Menschen mit chronischen Erkrankungen spüren die Hitze deutlich mehr. Diese Bevölkerungsgruppen sind besonders gefährdet, denn Hitze kann bestehende Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Probleme oder Atemwegserkrankungen verschärfen.

Die Situation in den Spitälern

In Genf hat das Universitätsspital einen Anstieg von 60% bei den Anrufen bei den Notrufzentralen festgestellt, was an die Zeiten während der Covid-Pandemie erinnert. Ambulante Notfälle sind dort um rund 10% gestiegen, und viele Patienten klagen über Lebensmittelvergiftungen, Verletzungen beim Sport im Freien und Elektrolytstörungen. Auch das Universitätsspital Zürich verzeichnet einen Anstieg von 10% bei den Patienten auf der Notfallstation, hauptsächlich wegen Flüssigkeitsmangel und hitzebedingter Erschöpfung. Das Inselspital Bern hat ebenfalls mehrere Patienten mit Kreislaufproblemen und Dehydrierung behandelt. Und komischerweise zeigen auch jüngere, gesunde Menschen vermehrt Symptome in dieser Hitzeperiode. Echt verrückt, oder?

Die gesundheitlichen Auswirkungen der Hitze sind nicht zu unterschätzen. In Deutschland wird aufgrund des Klimawandels mit einer Zunahme extremer Hitze gerechnet – und das hat massive Folgen für das Wohlbefinden und das Gesundheitssystem. Hitze kann die Gesamtzahl der Sterbefälle erhöhen und stellt ein Gesundheitsrisiko für alle dar. Besonders gefährdet sind, wie gesagt, bestimmte Bevölkerungsgruppen. Effektiver Hitzeschutz ist daher unerlässlich, um der Herausforderung durch die Hitze zu begegnen. Hitzeaktionspläne, kurz HAPs, werden international empfohlen, um präventive Maßnahmen zu unterstützen.

Was kann man tun?

Diese HAPs beinhalten unter anderem die frühzeitige Erkennung bevorstehender Hitzeperioden durch das Hitzewarnsystem und die Bereitstellung von gesundheitsbezogenen Informationen. Das Robert Koch-Institut führt sogar eine syndromische Surveillance hitzeassoziierter Notaufnahmen durch und veröffentlicht Informationen in einem interaktiven Dashboard. Das ist doch eine spannende Entwicklung! Denn wenn die Temperaturen über 20 Grad steigen, wird die hitzebedingte Mortalität genau überwacht.

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So schrecklich die aktuelle Situation auch ist, die Versorgung in den Spitälern wird trotz der Mehrbelastung gewährleistet. Man muss auch mal die positiven Seiten sehen! Es wird alles getan, um die Menschen in dieser extremen Zeit bestmöglich zu unterstützen. Also, bleibt hydriert und vermeidet die pralle Sonne, wenn’s geht!