Trotz der von den Gewerkschaften veröffentlichten Zahl von 4000 Teilnehmenden am Streik, ist die Realität deutlich anders! Nur wenige durften wirklich streiken, da viele Mitarbeitende am 1. Oktober ihre Vertragsstunden bereits geleistet hatten – ihre Teilnahme fiel somit nicht in die Arbeitszeit und ließ sich nicht als Streik zählen. Dies wirft Fragen auf: Haben sie wirklich gegen die Arbeitsbedingungen protestiert oder lediglich ihre Zeit optimal genutzt?

Die Verteilung der „Streikenden“ zeigt ein klares Bild: In der Direktion für Gesundheit und Soziales waren mit 165 Personen die meisten aktiv, während die Sicherheits-, Justiz- und Sportdirektion sowie die Staatskanzlei gänzlich abstinente performten – dort meldete niemand einen Streik. Ein starkes Signal! Die Unsicherheit über die tatsächliche Anzahl der Streikenden bleibt und sorgt für Aufregung in den Reihen der Gewerkschaften.