In Freiburg, wo die Straßen lebendig sind und die Klänge der Stadt pulsieren, stehen zwei 13-jährige Jungs, Ruben und Paul, bereit, das Publikum mit ihrer Musik zu verzaubern. Diese beiden besten Freunde, die sich vor mehr als sieben Jahren gefunden haben, spielen mit einer Leidenschaft, die man in jedem ihrer Töne spüren kann. Mit Instrumenten wie Kontrabass, Cajón, Geige und Kazoo bringen sie ihre eigenen Songs auf die Straßen. Es ist nicht einfach nur Straßenmusik – es ist eine Art, ihre Geschichten zu erzählen und ihre Träume zu leben. Und ja, diese Träume sind groß: Auf größeren Bühnen zu spielen und ein Publikum zu begeistern, das ist ihr Ziel.

Ruben, der kreative Kopf, hatte kürzlich einen Auftritt bei „The Voice Kids“, der ihn mit über 300.000 Klicks auf YouTube ins Rampenlicht katapultierte. Er war sogar der erste Kandidat, der mit einem Kontrabass die Bühne betrat, und das hat ihm Standing Ovations von der gesamten Jury eingebracht! Das ist schon etwas Besonderes, wenn man bedenkt, dass er den Song „Stäffisburg“ in Berner Mundart performte. Sein Mut, sich dieser Herausforderung zu stellen, war beeindruckend. Obwohl er in der zweiten Runde ausschied, bleibt ihm die Erfahrung unvergesslich, auch wenn er sagt, es sei stressig, aber auch sehr spaßig gewesen.

Freundschaft und Musik

Die Musik ist nicht nur ein Hobby für Ruben und Paul; sie ist ein fester Bestandteil ihres Lebens. Mit neun Instrumenten, die Ruben spielt, und dem Geld aus ihren Auftritten, kauft er sich ständig neue Instrumente. Die beiden haben in der ersten Klasse mit dem Musizieren begonnen und sich seither immer weiterentwickelt. Es ist erstaunlich, wie sie es schaffen, ihre Lieder über ihr Stadtviertel und das Leben nach dem Tod zu schreiben, während sie gleichzeitig ihre Freundschaft vertiefen. Diese Kombination aus kreativer Schaffenskraft und einer tiefen Verbindung zueinander ist etwas, das viele Erwachsene nicht einmal erreichen können.

Ohne einen festen Bandnamen, aber mit einer guten Portion Humor, schaffen sie es, die Menschen mit ihrer Musik zu berühren. Und während Ruben finanziell unabhängig ist und kein kontinuierliches Taschengeld erhält, ist es Paul, der die finanziellen Dinge manchmal etwas anders sieht. Aber das spielt keine Rolle, denn wenn sie gemeinsam auf der Straße spielen, zählt nur die Musik.

Musik als Lebensschule

Es ist nicht nur das Spielen, das sie zusammenschweißt; es ist auch die intensive Arbeit, die sie in ihre Auftritte stecken. In Ferienlagern oder an Wochenenden wird oft eine Aufführung für die Bühne erarbeitet. Hier lernen Kinder und Jugendliche nicht nur Musik und Texte einzuüben, sondern auch, Kulissen und Kostüme zu gestalten. Schauspiel und Tanz werden geübt, und die Vorfreude auf Festivals oder Schulveranstaltungen ist spürbar. Diese Erfahrungen fördern nicht nur die musikalischen Fähigkeiten, sondern auch soziale und emotionale Kompetenzen. Wer weiß, vielleicht wird Ruben eines Tages seine Leidenschaft für die Musik sogar beruflich verfolgen.

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Die Welt der Musik ist eine, die voller Möglichkeiten steckt. Von der Konzertorganisation, über die Pressearbeit bis hin zu Tontechnik – junge Talente können sich überall einbringen. Das ist wie ein großer Spielplatz für Kreative! Und in einer Zeit, in der sich alles verändert, bleibt die Musik ein fester Anker, der Generationen verbindet.