Heute ist der 22.06.2026 und in Bern ist die Luft erfüllt von einer spannenden Mischung aus Erwartung und Aufregung. Die Suisse Public 2026 hat ihre Tore geöffnet und zeigt sich erneut als unverzichtbare Plattform für den öffentlichen Sektor. Auf dem Bernexpo-Areal trifft sich alles, was Rang und Namen hat. Hier wird nicht nur ausgestellt, sondern auch diskutiert und ausprobiert. Fachpersonen aus allen Bereichen kommen zusammen, um sich über die neuesten Entwicklungen auszutauschen und innovative Lösungen zu entdecken.

Die Messe hat sich in diesem Jahr besonders auf die Themen Arbeitssicherheit, Digitalisierung und nachhaltige Beschaffung konzentriert. Das schlägt sich in den Gesprächen nieder, die an fast jeder Ecke zu hören sind. Martin Moos von swiss safety hat es auf den Punkt gebracht: Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ein Blick in die Hallen verrät, dass dies nicht nur leere Worte sind – die Aussteller haben sich darauf eingestellt und präsentieren eine Vielzahl neuer Produkte und Dienstleistungen.

Ein Ort des Austauschs

Die Suisse Public ist nicht nur eine Messe, sondern auch ein Treffpunkt. Adrian Gutmann vom Schweizerischen Feuerwehrverband hebt hervor, wie wichtig diese Veranstaltung für den Austausch innerhalb der Blaulichtorganisationen ist. Hier können Feuerwehrleute und Entscheidungsträger:innen direkt miteinander sprechen, ihre Erfahrungen teilen und voneinander lernen. Marcel Streich von Rosenbauer Schweiz AG betont, dass solche Gelegenheiten entscheidend sind, um den direkten Kontakt zu den Verantwortlichen zu pflegen. Es ist ein Ort, wo man die Bedürfnisse der Branche hautnah spürt und neue Markttrends erkennt.

Die Themen rund um die Digitalisierung sind omnipräsent. Christoph Lanz, Product Manager der Suisse Public, merkt an, dass der Druck auf den öffentlichen Sektor wächst, um effiziente und nachhaltige Lösungen zu finden. Und das ist kein Wunder: Die Anforderungen an die öffentliche Hand verändern sich kontinuierlich. Hier wird nicht nur über neue Technologien gesprochen, sondern auch darüber, wie man sie in den Alltag der Gemeinden und Werkhöfe integrieren kann. Es ist eine Art Innovationsschau, die die Besucher dazu anregt, über den Tellerrand zu schauen.

Fachliche Schwerpunkte

Die Messe hat auch einen gezielten Fokus auf die Sicherheit am Arbeitsplatz gelegt und dafür die Bereiche in Halle 2.2 erweitert. Die Themenfelder sind breit gefächert – von Kommunalfahrzeugen und -maschinen über Straßenbau und Verkehr bis hin zu Abfallentsorgung und Recycling. Es gibt viel zu entdecken und zu lernen. Die Aussteller haben die Möglichkeit, ihre neuesten Produkte zu präsentieren, und die Fachbesucher können sich inspirieren lassen und direkt vergleichen. Ein echter Gewinn für alle Beteiligten!

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Inmitten all dieser geschäftigen Aktivitäten gibt es auch Platz für persönliche Gespräche. Die Gelegenheit, sich mit Kolleg:innen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen, ist unbezahlbar. Monika Litscher vom Schweizerischen Städteverband und Claudia Kratochvil vom Schweizerischen Gemeindeverband sind sich einig: Die Messe ist eine zentrale Informations- und Austauschplattform für städtische Entscheidungsträger. Clemens Baschung vom SVKI bezeichnet die Suisse Public sogar als den wichtigsten Branchentreffpunkt für Fachverantwortliche der kommunalen Infrastruktur.

Blick in die Zukunft

Die nächste Suisse Public wird erst im Jahr 2029 stattfinden. Das klingt weit weg, aber die heutigen Gespräche, die neuen Ideen und die aufkeimenden Kooperationen werden die Weichen für die Zukunft stellen. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Branche weiterentwickelt und an die aktuellen Herausforderungen anpasst. Die Messe in Bern ist ein lebendiges Beispiel dafür, dass der öffentliche Sektor nicht stehen bleibt, sondern sich ständig verändert.

Ein weiterer Aspekt, der nicht unerwähnt bleiben sollte, ist die digitale Bildung im öffentlichen Sektor. Die Digitalakademie bietet ein umfangreiches Lernangebot für Bundesbedienstete, das es ermöglicht, sich mit den neuesten Techniken und Methoden der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Die Möglichkeit, digitales Wissen zu erlangen, ist ein wichtiger Baustein, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein.

Auf der Suisse Public 2026 wird deutlich: Es gibt viel zu tun, aber die Energie und der Enthusiasmus der Teilnehmenden sind ansteckend. Die Messe ist mehr als nur eine Veranstaltung – sie ist ein lebendiger Austausch von Ideen, der die Zukunft des öffentlichen Sektors mitgestaltet.