KI und Geschlechtergleichstellung: Ein Weckruf für die digitale Zukunft
Heute ist der 21.06.2026 und wir blicken nach Bern, wo die Berner Nationalrätin Fabienne Stämpfli von der GLP ein wichtiges Anliegen in die politische Arena getragen hat. Sie hat die Bundesregierung aufgefordert, die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Gleichstellung der Geschlechter zu berücksichtigen. Wer hätte gedacht, dass die digitale Revolution auch die Geschlechterverhältnisse auf den Kopf stellen könnte? Studien zeigen, dass besonders Berufe mit hohem Frauenanteil – wie in der Dienstleistungsbranche oder in administrativen Berufsfeldern – stark von der automatisierten Zukunft betroffen sind. Das hat Stämpfli nicht einfach nur als Luftnummer formuliert. Laut einer Studie von Goldman Sachs arbeiten bereits 80 Prozent der Frauen in Berufen, die von KI bedroht sind, im Vergleich zu 60 Prozent der Männer. Ein echter Weckruf! Stämpfli weist darauf hin, dass nicht die Mehrheit der Erwerbstätigen arbeitslos wird, sondern dass KI eine der größten Umwälzungen in der Arbeitswelt darstellt.
Die Frage, die sich nun aufdrängt, ist: Wie können wir die Chancengleichheit in dieser neuen Welt sicherstellen? Stämpfli macht klar, dass ihre Motion nicht gegen KI gerichtet ist, sondern vielmehr eine Beobachtung der Entwicklungen fordert. Denn KI birgt auch Chancen für neue Berufe und Arbeitswelten – und genau hier wird es spannend! Was passiert mit der Geschlechtergleichstellung, wenn neue Berufsfelder entstehen? Das bleibt vorerst unklar und genau das macht es so wichtig, frühzeitig zu handeln.
Die Unterrepräsentation der Frauen in KI-Berufen
Ein aktueller OECD-Bericht bringt weitere Lichtblicke in diese Debatte. Im Rahmen des Programms „Artificial Intelligence in Work, Innovation, Productivity and Skills“ (AI-WIPS) wird untersucht, wie weibliche Arbeitskräfte von KI betroffen sind. Ein pikantes Detail: Frauen sind in Berufen mit hohem KI-Potenzial unterrepräsentiert. Das betrifft vor allem akademische IT-Fachkräfte, Naturwissenschaftler*innen und Ingenieure – Bereiche, in denen der Frauenanteil nicht einmal 35 Prozent beträgt. Das ist schon irgendwie erschreckend! Während die meisten Frauen in Büro- und Sekretariatsberufen arbeiten, sind diese Stellen besonders stark von generativer KI und Automatisierung bedroht. Also, was bleibt? Ein Aufruf zur Handlung!
Es ist offensichtlich, dass wir uns in einem kritischen Moment befinden. Der Einfluss von KI auf die Geschlechtergleichstellung kann nicht ignoriert werden – die Zeichen stehen auf Veränderung. Frauen sind nicht nur unterrepräsentiert in den Berufen, die KI entwickeln und pflegen, sondern auch in den zunehmend automatisierten Bereichen, in denen sie traditionell stark vertreten sind. Stämpfli hat mit ihrem Vorstoß einen Nerv getroffen, der weit über die Grenzen von Bern hinausgeht. Hier müssen wir zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die digitale Zukunft nicht nur Männer begünstigt, sondern auch Platz für Frauen bietet.
