Schwingfest und Kunstrasen: Berns sportliches Sommerhighlight 2026
Heute ist der 3.07.2026 und in Bern wird es spannend! Im Wankdorf-Stadion wird nicht nur Fußball gespielt, sondern auch ein ganz besonderes Ereignis gefeiert: Das Bernisch-Kantonale Schwingfest steht vor der Tür. Ein echter Leckerbissen für die Sportfans! Am kommenden Sonntag wird das Stadion zum Schauplatz für eine Traditionsveranstaltung, bei der die besten Schwinger des Kantons um den Titel kämpfen. Und der neue Kunstrasen? Der wird erst danach für die Fußballspiele der BSC Young Boys genutzt – ein cleverer Schachzug!
Um den neuen Kunstrasen zu schützen, wurde ein beeindruckendes Vorbereitungsprogramm aufgelegt. Zunächst wurde der Platz mit Granulat aufgefüllt und darauf ein Vlies ausgebreitet. Diese Maßnahmen sollen dafür sorgen, dass der Rasen nicht leidet, während das Sägemehl, das in praktischen Siloballen angeliefert wurde, auf fünf Schwingplätze verteilt wird. Damit der Staub nicht zu sehr aufwirbelt, wird das Sägemehl anschließend gewässert. Und nach dem Fest? Kommt ein Spezialsaugwagen zum Einsatz, um alles wieder auf Vordermann zu bringen.
Große Ticketnachfrage und spezielle Bedingungen
Die Ticketnachfrage ist enorm! Von insgesamt 29.000 verfügbaren Tickets sind bereits die meisten verkauft. Ein interessanter Fakt: Rund 40 Prozent der ersten 15.000 Käufer sind treue Fans der Berner Young Boys. Das zeigt, wie sehr die Fußball- und Schwinggemeinde in Bern zusammenhält! Und die Fans können sich freuen, denn im Stadion gibt es keine strengen Eingangskontrollen. Snacks und Getränke dürfen mitgebracht werden – ein kleiner Luxus, den man nicht oft findet.
Aber das ist noch nicht alles, denn im Hintergrund laufen auch die Vorbereitungen für die UEFA Women’s EURO 2025. Hier wird ein Naturrasen installiert, der den Kunstrasen ablösen wird. Der BSC Young Boys wird die ersten Spiele der Saison auf diesem neuen Rasen austragen. Ein gewaltiges Unterfangen, das viele Materialien erfordert: 80 Tonnen Gummigranulat, 16.000 Quadratmeter Schutzvlies, 1.600 Tonnen Sand und eine Rasentragschicht aus 1.600 Tonnen Sandmischung – das klingt fast nach einem riesigen Puzzle!
Kunst oder Natur – die Debatte um den Rasen
Kunstrasenplätze sind ja ein heiß diskutiertes Thema. Sie bieten hohe Nutzungsstunden und können unter nahezu allen Wetterbedingungen bespielt werden. In Bern wird diese Debatte durch die anstehenden Umbauten erneut entfacht. Die Bächler+Güttinger AG ist für die Umbauarbeiten verantwortlich, und Projektleiter Caspar Sgier kann auf Erfahrungen aus der Euro 2008 zurückblicken. Wetterbedingungen könnten allerdings eine Herausforderung darstellen – da muss man flexibel bleiben!
Die verschiedenen Kunstrasensysteme, die je nach Nutzung, Verband und Budget zum Einsatz kommen, machen die Sache kompliziert. Vollverfüllter Kunstrasen, teilverfüllter oder unverfüllter – jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile. Und das Thema Mikroplastik wird immer wichtiger. Es ist spannend zu beobachten, wie sich hier die Ansichten und Technologien entwickeln.
Am Ende des Tages wird der Rollrasen nach der EURO 2025 auch wieder fachgerecht abgebaut und auf einem regionalen Fußballplatz wiederverwendet. Eine nachhaltige Lösung, die den lokalen Vereinen zugutekommt – und das ist doch ein schöner Gedanke! Die Vorfreude auf das Schwingfest und die bevorstehenden Fußballspiele im Wankdorf ist definitiv spürbar in der Stadt. Die Bernese sind bereit für ein sportliches Sommerfest!
