Es weht ein frischer Wind durch den Tierpark Bern, der bekannte Dählhölzli. Die Stadt hat große Pläne, um den beliebten Ort nicht nur zu modernisieren, sondern ihn auch barrierefrei zu gestalten. Das bedeutet für viele, dass sie bald einen besseren Zugang zu den tierischen Bewohnern haben werden. Es ist zwar ein wenig traurig, dass der kostenlose Kinderzoo, wie wir ihn kennen, schließen soll, denn die Tierhaltung gilt inzwischen als nicht mehr zeitgemäß. Aber die Hoffnung auf einen neuen Familienzoo ab 2030, der artgerechte Bedingungen für die Tiere schaffen soll, lässt die Herzen höher schlagen.

Der 14. Juni wird entscheidend sein. An diesem Tag stimmen die Stadtberner über eine Aufzonung ab, die für die geplanten Modernisierungen notwendig ist. Die Stadtplanerin Jeannette Beck hat bereits angekündigt, dass das alte Ökonomiegebäude, in dem Garderoben und Futtermittellager untergebracht sind, abgerissen und neu gebaut werden soll. Ein neues Eingangsgebäude mit einem Lift soll zudem den Zugang für mobilitätseingeschränkte Personen erleichtern. Das ist nicht nur wichtig, sondern auch ein Zeichen für Inklusion.

Ein neues Konzept für Begegnung

Im neuen FamilienZoo wird die Begegnung zwischen Mensch und Tier ganz anders gestaltet. Es wird nicht nur darum gehen, Tiere zu streicheln – das könnte für viele von ihnen Stress bedeuten. Stattdessen dürfen Kinder die Tiere bürsten, pflegen und umsorgen, wenn das Wohlbefinden der Tiere es zulässt. Ruhige, begleitete Begegnungen stehen im Vordergrund. Das ist ein neuer Ansatz. Kinder können Ziegen beim Klettern, Springen und Balancieren beobachten und diese Aktivitäten auf natürlichen Kletterelementen nachahmen. Das klingt nach einem riesigen Spaß!

Ein weiterer spannender Aspekt ist, dass die Kinder hautnah erleben, wie Küken schlüpfen und heranwachsen. Sie lernen, was die Tiere brauchen, um gesund aufzuwachsen und sich sicher zu fühlen. Das schafft nicht nur Verständnis, sondern auch eine tiefere Verbindung zur Natur und den Tieren. Eine Win-win-Situation, könnte man sagen.

Modernisierung im Vergleich

Wenn wir über Modernisierungen sprechen, können wir einen Blick auf den Frankfurter Zoo werfen, der bis 2039 in drei Bauphasen neu gestaltet wird. Dort wird nicht nur die Tierhaltung auf den neuesten Stand gebracht, sondern auch faszinierende Lebensräume geschaffen. Der Masterplan „Zookunft2030+“ wird alte Anlagen durch artgerechte Lebensräume ersetzen und die Bedürfnisse sowohl der Tiere als auch der Besucher in den Mittelpunkt rücken. Das klingt nach einem zukunftsweisenden Konzept, das auch in Bern inspirierend wirken kann.

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Die Berner Bevölkerung steht also vor einer wichtigen Entscheidung. Sie können entscheiden, ob sie den nächsten Schritt in die Zukunft des Tierparks wagen möchten. Wer weiß, vielleicht wird es bald nicht nur einen tollen Familienzoo geben, sondern auch einen Ort, an dem das Tierwohl und der Naturschutz Hand in Hand gehen. Die Vorfreude auf das, was kommt, ist spürbar, und die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Vision Realität werden kann.