Die Kursaal Bern AG hat im Geschäftsjahr 2025 mit einigen Herausforderungen zu kämpfen gehabt. Trotz eines anspruchsvollen Umfelds erfüllte das Unternehmen jedoch die Erwartungen und verzeichnete einen Umsatz von 74,7 Millionen Franken, was einem Rückgang von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Betriebsgewinn (EBITDA) fiel um 5,3 Prozent auf 12,4 Millionen Franken, während der Jahresgewinn um 12 Prozent auf 3,7 Millionen Franken zurückging. Dies sind die prägnanten Zahlen, die die Entwicklung des Unternehmens im vergangenen Jahr widerspiegeln.

Besondere Herausforderungen, wie die baubedingte Sperrung der Kornhausbrücke, haben das Geschäft stark beeinflusst. Die Gastronomie und die klassischen Casinos, darunter das Grand Casino Kursaal Bern und das Casino Neuchâtel, litten unter Umsatzrückgängen. Dagegen konnte das Onlinecasino 7melons.ch seine Einnahmen steigern und sich im Wettbewerb behaupten. Auch das Swissôtel Kursaal Bern, das als UEFA-Host-Hotel während der Frauen-Fussball-Europameisterschaft ausgezeichnet wurde, konnte seinen durchschnittlichen Zimmerpreis steigern.

Ausblick auf die Zukunft

Für das laufende Jahr 2026 wird von der Kursaal Bern AG moderates Wachstum erwartet, trotz der geopolitischen Unsicherheiten, die die gesamte Schweizer Konjunktur belasten könnten. Das Unternehmen plant, den Ausbau eigener Veranstaltungen im Bierhübeli Bern im Kultursaal Bern voranzutreiben. Außerdem wird eine unveränderte Dividende von 22,00 Franken pro Aktie vorgeschlagen, was den Aktionär:innen Stabilität signalisiert.

Die Kursaal Bern AG hat auch in puncto Nachhaltigkeit einige Fortschritte gemacht. So wurde das Unternehmen erneut mit der Green Key Öko-Zertifizierung ausgezeichnet und hat mehr als 2,5 Tonnen Lebensmittel vor der Vernichtung gerettet. Diese Projekte sind Teil eines umfassenden Engagements, das den Energieverbrauch optimieren und Food Waste verhindern soll.

Die Auswirkungen auf die Hotellerie

Die Hotellerie wurde ebenfalls von den unsicheren geopolitischen Aussichten belastet. So werden Einbußen in diesem Sektor erwartet, insbesondere bei Übernachtungen von Business-Gästen. Dennoch konnte das Swissôtel Kursaal Bern bei Großanlässen, wie der Frauenfussball-EM, punkten und diente als Transferhotel für zwei Nationalmannschaften. Diese Ereignisse haben dem Hotel im zweiten Halbjahr einen kleinen Aufschwung beschert.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kursaal Bern AG im Jahr 2025 mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert war, jedoch solide operative Ergebnisse erzielte. Die strategischen Maßnahmen zur Kostendisziplin und die positiven Entwicklungen im Bereich Digitalisierung könnten helfen, die angestrebten Wachstumsprognosen für 2026 zu erreichen. Die ordentliche Generalversammlung am 6. Juni 2026 im Kursaal Bern wird sicherlich weitere Einblicke in die zukünftigen Pläne des Unternehmens bieten.