Heute ist der 24.06.2026 und in Bern hat sich die Hitze über die Stadt gelegt wie ein schwerer, drückender Mantel. Die Luft flirrt förmlich, und viele Menschen suchen Schatten oder eine kühle Brise. Größere Berner Spitäler in Bern, Biel und Thun melden bereits vereinzelte Hitzepatienten – und das, obwohl die Welle noch in vollem Gange ist. Kreislaufprobleme, Schwindel und Schwäche sind die Hauptbeschwerden, die die Notaufnahmen füllen. Man mag sich fragen, wo die frische Luft geblieben ist!

Besonders besorgniserregend ist die Situation bei älteren Menschen, chronisch Kranken und den Kleinsten unter uns – Säuglinge und Kleinkinder. Sie sind besonders gefährdet, wenn die Temperaturen in die Höhe schnellen und die Flüssigkeitsaufnahme nicht ausreichend ist. Die Spitalgruppe STS in Thun hat bereits einen leichten Anstieg an Patienten mit Schwäche und Kreislaufkollapsen festgestellt. Die Erfahrung aus der letzten Hitzewelle zeigt, dass diese Probleme bei hohen Temperaturen und unzureichender Flüssigkeitsaufnahme auftreten können. Und die Prognosen? Die deuten auf eine weitere Zunahme der Hitzebeschwerden hin.

Präventive Maßnahmen und Vorbereitung

Die Spitäler sind gut vorbereitet. Neuere Gebäude sind klimatisiert, was in solchen Zeiten Gold wert ist. In älteren Gebäuden hingegen werden Maßnahmen wie Beschattung und Nachtkühlung ergriffen, um den Patienten ein wenig Erleichterung zu verschaffen. Notfallbereiche sind ebenfalls klimatisiert, und während man im Warteraum Platz nimmt, gibt es ausreichend Flüssigkeit – denn Hydration ist das A und O in der Hitze.

In Deutschland haben die Länder und Kommunen bereits Hitzeaktionspläne ausgearbeitet, um die Bevölkerung besser auf Hitzewellen vorzubereiten. Diese Pläne basieren auf Empfehlungen der WHO und beinhalten Maßnahmen wie neue Konzepte der Stadtgestaltung, mehr Stadtgrün und Informationskampagnen. Es scheint, als könnten wir von diesen Initiativen lernen. Wer weiß, vielleicht könnten auch wir in der Schweiz von solchen Hitzeaktionsplänen profitieren, um den Menschen in unseren Städten eine bessere Vorbereitung zu bieten.

Die menschliche Dimension der Hitzewelle

Es ist interessant zu beobachten, wie unterschiedlich Menschen auf die Hitze reagieren. Während die einen einfach nur schwitzen und sich nach einem kühlen Getränk sehnen, gibt es andere, die regelrecht lethargisch werden. Manchmal hilft ein kurzer Sprung in den Rhein oder ein Eis, um die Gemüter aufzulockern. Aber die Realität ist, dass die gesundheitlichen Risiken nicht ignoriert werden sollten. Spitäler raten deshalb zu ausreichend Flüssigkeitsaufnahme, der Vermeidung direkter Sonneneinstrahlung und geringer körperlicher Anstrengung.

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Ein Lichtblick ist, dass bisher keine besonderen Maßnahmen aufgrund der Hitzewelle erforderlich waren. Trotzdem, die Spitäler sind vorbereitet auf einen plötzlichen Anstieg an Notfallpatienten – mit zusätzlichem Pikettdienst und verstärkten Pflegeteams. Das gibt uns ein wenig Sicherheit in diesen heißen Tagen. Jetzt heißt es einfach: Durchhalten und auf die kühlen Abende hoffen!