Am 9. Mai 2026 gab es in Bern einen spannenden Wettkampf, der für die Zuschauer und die Athleten gleichermaßen ein Erlebnis der besonderen Art war. Dominic Lobalu, der talentierte Läufer aus Abtwil, krönte sich zum Sieger des Grand Prix von Bern über 10 Meilen. Mit einer Zeit von 46:58 Minuten überlief er die Ziellinie und stellte damit einen persönlichen Rekord auf, denn das erste Mal blieb er unter der 47-Minuten-Marke. Ein echtes Kunststück, das die Zuschauer in Staunen versetzte!
Von Beginn an zeigte Lobalu, dass er entschlossen war, das Rennen zu gewinnen. Er setzte sich früh ab und ließ selbst den mehrfachen Weltmeister Geoffrey Kamworor hinter sich. Und das ist keine kleine Leistung! Kamworor, der bereits die Titel 2019 und 2025 errungen hat und den Streckenrekord mit 44:56 Minuten hält, musste sich dem Schweizer geschlagen geben – und zwar mit satten 1:45 Minuten Rückstand auf der zweiten Streckenhälfte. Lobalu fühlte sich zwar anfangs etwas unsicher, vor allem nach seiner Rückkehr aus einem Höhentrainingslager in Kenia, aber er überwand die Zweifel und lief mit einer beeindruckenden Leichtigkeit über die Strecke.
Ein packender Wettkampf
Dominik Rolli sicherte sich den dritten Platz mit einer Zeit von 48:59 Minuten, während Matthias Kyburz vom LC Basel wegen einer Erkältung auf den 8. Platz zurückfiel. Die Bedingungen waren herausfordernd und die Hitze setzte den Athleten zu, doch der Anblick von Lobalu, der mit einem breiten Grinsen ins Ziel sprintete, war einfach mitreißend. Die Atmosphäre war elektrisierend, während die Zuschauer die Läufer anfeuerten und ihre Anfeuerungsrufe durch die Straßen hallten.
Bei den Frauen war Oria Liaci vom CABV Martigny die strahlende Siegerin. Sie lief in 55:50 Minuten ins Ziel und distanzierte die kenianische Titelverteidigerin Rebecca Chepkwemoi um ebenfalls 1:45 Minuten. Auch Céline Aebi vom LV Langenthal zeigte eine starke Leistung und wurde Dritte mit einer Zeit von 58:07 Minuten. Es war ein Fest der Leichtathletik, das die Zuschauer in seinen Bann zog.
Ein Blick in die Zukunft
Für Lobalu geht es nun weiter: Er plant, seinen Titel über 10’000 Meter bei den Europameisterschaften in Birmingham zu verteidigen und will zudem im 5000-Meter-Lauf Gold gewinnen. Der nächste Wettkampf steht bereits vor der Tür – das Diamond-League-Meeting in Oslo. Dort wird ein schnelles Rennen über 5000 Meter erwartet, und sein Trainer Markus Hagmann hat sich ambitionierte Ziele gesetzt. Die Zeit von 12:48,45 Minuten des Schweden Andreas Almgren soll es sein, die Lobalu anpeilt.
Es ist inspirierend zu sehen, wie sich Athleten trotz Rückschlägen wie Lobalus Muskelverletzung im Oberschenkel im Vorjahr zurückkämpfen. Ereignisse wie der GP Bern zeigen nicht nur die körperlichen Fähigkeiten der Athleten, sondern auch ihren unermüdlichen Willen und die Leidenschaft für ihren Sport.
In der Welt der Leichtathletik sind Wettkämpfe wie dieser essenziell für die Förderung des Sports und die Sichtbarkeit der Athleten. Eine Plattform wie die Leichtathletik Datenverarbeitung (LADV) spielt hierbei eine wichtige Rolle, indem sie Ergebnisse und Statistiken für Athleten und Vereine bereitstellt. Diese Datenbank, die ehrenamtlich betrieben wird, hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2007 zu einer unverzichtbaren Ressource entwickelt und ermöglicht es, Athletenprofile zu erstellen und Bestenlisten zu führen.
Insgesamt bleibt der GP Bern ein Meilenstein für Lobalu und ein weiterer Schritt auf seinem Weg zu großen internationalen Erfolgen. Wir dürfen gespannt sein, was die Zukunft für den Abtwiler bereithält!