In Bern tut sich was! Andrea Zryd, die dynamische Präsidentin des Grand Prix von Bern und SP-Nationalrätin, sorgt für frischen Wind in der Sportlandschaft. Mit 35.000 Teilnehmenden ist der Grand Prix Bern restlos ausverkauft – ein echtes Spektakel, das nicht nur die Athleten, sondern auch die Zuschauer fesselt. Das Interesse an einer Teilnahme ist riesig, aber Zryd hat klipp und klar erklärt, dass eine Ausweitung auf einen zweitägigen Anlass (Samstag und Sonntag) nicht in Frage kommt. Wer also beim Grand Prix mitmachen möchte, der muss schnell sein!
Das Herzstück der Veranstaltung ist der neu eingeführte „Inclusion Run“, der am Freitagabend stattfindet. Ein wahrhaftiger Begegnungsanlass für alle Menschen – eine Gelegenheit, Barrieren abzubauen und Vielfalt zu feiern. Zryd, die selbst seit 2000 beim Grand Prix läuft und dafür drei bis vier Mal pro Woche trainiert, zeigt eindrucksvoll, wie man Sport und Inklusion verbinden kann. Immerhin ist sie auch Athletiktrainerin der Schweizer Damen-Eishockey-Nationalmannschaft und hat die Entwicklung des Fraueneishockeys hautnah miterlebt. Die Qualität hat sich verbessert, das ist unbestritten, aber es bleibt noch Luft nach oben im Vergleich zu den Herren.
Engagement für den Sport und die Sicherheit
Andrea Zryd ist nicht nur im Laufen und Eishockey aktiv. Als Präsidentin von „Bernsport“, dem Dachverband der bernischen Sportverbände, hat sie die Möglichkeit, die Weichen für die Zukunft zu stellen. Ein großes Thema, das sie aktuell bewegt, sind die Olympischen Winterspiele 2038. Swiss Olympic plant die Spiele in der Schweiz, doch leider sind keine Standorte in Bern vorgesehen. Zryd fordert vehement, dass der Kanton Bern bei der Vergabe von Olympischen Spielen nicht vergessen wird. Es wäre doch schade, wenn die Hauptstadt außen vor bleibt!
Doch nicht nur im Sport hat Zryd ihre Finger im Spiel. Auch in sicherheitspolitischen Angelegenheiten bringt sie sich ein. Sie hat Bedenken zur Beschaffung des F-35-Kampfflugzeugs geäußert – der Lärm und die Unsicherheiten über die Anzahl der bestellten Flugzeuge sind ihr ein Dorn im Auge. Zryd setzt sich für eine Zusammenarbeit mit europäischen Staaten zur Luftraumüberwachung ein, denn die Sicherheit des Luftraums ist für die Schweiz von höchster Bedeutung. Auch die fünf Patriot-Abwehrsysteme, die 2020 bestellt wurden, decken nur einen Teil des Landes ab, was sie als unzureichend empfindet.
Ein kritischer Blick auf die Rüstungsindustrie
Die Schweizer Rüstungsindustrie hat sich in den letzten Jahren mit vielen Herausforderungen konfrontiert gesehen, insbesondere was Exportbeschränkungen angeht. Zryd hat das Referendum gegen die Lockerungen des Kriegsmaterialgesetzes unterstützt und fordert eine parteiübergreifende Zusammenarbeit in der Sicherheitspolitik. Sie ist der Überzeugung, dass mehr internationale Kooperationen in der Verteidigung notwendig sind, um die Sicherheit der Schweiz zu gewährleisten und gleichzeitig die Interessen der Industrie zu wahren.
Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Sport- und Sicherheitspolitik in den kommenden Jahren entwickeln wird. Andrea Zryd ist auf jeden Fall eine treibende Kraft in Bern, die mit Leidenschaft und Engagement für ihre Überzeugungen eintritt. Es bleibt zu hoffen, dass ihre Forderungen Gehör finden und der Kanton Bern die Aufmerksamkeit erhält, die er verdient.