Bern: Die Oase der Stabilität in unruhigen Zeiten
Heute ist der 20.06.2026, und während die Welt weiterhin mit geopolitischen Spannungen kämpft, bleibt der Tourismus eine Branche, die von diesen Einflüssen stark betroffen ist. Die Menschen suchen in Krisenzeiten nach Stabilität und Sicherheit, und genau hier kommt die Stadt Bern ins Spiel. Bern Welcome verfolgt eine Strategie, die nicht nur nachhaltig, sondern auch bevölkerungsfreundlich ist. Klarheit wird als Wettbewerbsvorteil geschätzt, denn sie ermöglicht schnelles Handeln und glaubwürdige Kommunikation. In der aktuellen Zeit, in der Unsicherheiten an der Tagesordnung sind, ist dieser Ansatz mehr als nur klug – er ist notwendig!
Im Herzen Europas gelegen, zieht Bern mit seiner urbanen Atmosphäre und hohen Aufenthaltsqualität nicht nur Touristen an, sondern auch Geschäftsleute. Der Fokus auf den Heimmarkt und den Geschäftstourismus ist dabei nicht zufällig: Zwei Drittel der touristischen Wertschöpfung in der Stadt entfallen auf diesen Bereich. Unternehmen suchen nach zentralen, effizienten und vielfältigen Destinationen, und Bern erfüllt all diese Kriterien. Die Stadt strahlt Ruhe, Authentizität und Verlässlichkeit aus – Eigenschaften, die gerade in unruhigen Zeiten gefragt sind.
Die Herausforderung der gesellschaftlichen Polarisierung
Doch mit den geopolitischen Spannungen kommt auch eine gesellschaftliche Polarisierung, die nicht nur die politischen Räume beeinflusst, sondern auch die Wahrnehmung von Destinationen. Tourismusorganisationen stehen vor der Herausforderung, Orientierung zu bieten, ohne parteipolitisch zu wirken. Der Tourismus wird zunehmend als Möglichkeitsraum für Begegnung und nachhaltige Entwicklung betrachtet. Es ist ein Balanceakt zwischen wirtschaftlicher Stärke und der Wahrung gesellschaftlicher Werte.
Rechtsextreme und antidemokratische Strömungen verändern das gesellschaftliche Klima in vielen Regionen – das spüren auch die Tourismusorganisationen. Strategische Klarheit und politische Positionierung sind gefordert, und das Realizing Progress Ringmodell zeigt, wo Handlungsbedarf besteht: In den Bereichen Kern, Stakeholder, Produkterlebnis, Auftritt und Ansprache müssen klare Strategien entwickelt werden. Die Werte wie Gastfreundschaft und Offenheit können durch politische Diskurse beeinflusst werden, was die Kommunikation nicht gerade einfacher macht.
Nachhaltigkeit als Schlüssel zum Erfolg
Jetzt kommt der spannende Teil: Der Tourismus hat das Potenzial, zur nachhaltigen Entwicklung in verschiedenen Bereichen beizutragen. Er generiert Einkommen, schafft Ausbildungs- und Arbeitsplätze – und das oft mit niedrigen Eintrittsbarrieren. Zudem bieten sich Absatzmöglichkeiten für lokale Produkte und Dienstleistungen. All das geschieht in einem Umfeld, das moderne Infrastruktur erfordert. Und die Kosten dafür? Die werden oft durch die erhöhten Einnahmen aus dem Tourismus gedeckt. Eine Win-win-Situation, könnte man sagen!
Aber nicht nur wirtschaftliche Aspekte sind wichtig. Auch der Umwelt- und Naturschutz spielt eine große Rolle. Tourismusunternehmen und lokale Gemeinschaften setzen sich für den Erhalt ihrer natürlichen Ressourcen ein, um die Grundlagen für den Tourismus langfristig zu sichern. Darüber hinaus zeigt sich, dass Reisende ein großes Interesse an Kultur haben. Der Schutz und die Aufwertung des kulturellen Erbes können durch den Tourismus gefördert werden – ein weiterer Grund, warum diese Branche so bedeutend ist.
Die Tourismusbranche ist also viel mehr als nur ein Wirtschaftszweig. Sie ist ein Raum für soziale und politische Teilhabe, insbesondere für Frauen, die hier oft Zugang zum Arbeitsmarkt finden. In dieser dynamischen und herausfordernden Zeit ist es entscheidend, das Umfeld präzise zu verstehen und strategisch zu reagieren. Klarheit, wie sie Bern Welcome vorlebt, ist dabei der Schlüssel – sowohl für den wirtschaftlichen Erfolg als auch für eine nachhaltige Zukunft.
