Der Rosentalturm am Basler Messeplatz ist ein Projekt, das die Gemüter bewegt. Man könnte sagen, die Vorfreude auf diesen 93 Meter hohen Wohnturm, entworfen von den renommierten Architekten Herzog & de Meuron, ist beinahe greifbar. Doch die Realität sieht leider etwas anders aus. Der Baustart, der ursprünglich für Anfang 2026 angedacht war, hat sich nun auf November 2026 verschoben. Ja, das ist richtig gehört! Ein weiteres Mal müssen wir uns in Geduld üben.

Warum der Aufschub? Das hängt mit einem noch beim Kanton hängenden Baugesuch zusammen. Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Pläne für den Rosentalturm verzögern – ursprünglich war der Baustart sogar für 2024 vorgesehen. Man fragt sich, ob es ein gutes Omen ist oder einfach nur ein Zeichen unserer Zeit.

Ein Rückbau mit Vision

Der Bau des Rosentalturms bringt auch einen Rückbau des bestehenden Messeparkhauses mit sich. Scheint so, als ob wir uns in den kommenden Jahren auf einige Umstellungen einstellen müssen, denn während der Bauphase wird kein Parkhaus am Messeplatz zur Verfügung stehen. Besucher sollten sich also auf den Weg zum Parkhaus am Badischen Bahnhof machen – das klingt nach einem kleinen Abenteuer, oder?

Doch die Mühe könnte sich lohnen! Der Rosentalturm wird 410 Wohnungen umfassen und könnte damit einen wertvollen Beitrag zur Wohnraumsituation in Basel leisten. Die Fertigstellung des Wohnturms sowie des neuen unterirdischen Messeparkings wird bis 2030 erwartet. Das ist noch eine Weile hin, aber die Vorfreude auf das, was kommen wird, bleibt ungebrochen.

Architektonische Meisterwerke aus Basel

Herzog & de Meuron, das Duo, das hinter diesem architektonischen Vorhaben steht, ist in Basel mehr als nur ein Name. Jacques Herzog und Pierre de Meuron arbeiten seit den späten 1970er-Jahren und haben sich einen Namen gemacht, der über die Grenzen der Stadt hinausstrahlt. Ihre Entwürfe verbinden Material, Struktur und den Kontext zu etwas Einzigartigem. Man könnte sagen, sie bringen einen Dialog zwischen Stadt, Mensch und der Geschichte, die im Raum steckt, zum Ausdruck.

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Die kreativen Köpfe haben bereits ikonische Gebäude wie die Tate Modern in London und die Elbphilharmonie in Hamburg gestaltet. Ihre Werke sind nicht nur funktional, sondern haben eine eigene physische Präsenz, die zum Nachdenken anregt. Sie lassen uns die Möglichkeiten und Empfindungen spüren, die gebauter Raum heute bieten kann – das ist wirklich faszinierend!

Es bleibt spannend, wie der Rosentalturm in das Stadtbild von Basel integriert wird. Irgendwie hat man das Gefühl, dass er mehr als nur ein Wohngebäude sein wird. Es ist ein Teil einer größeren Geschichte, die sich mit jedem Stein und jeder Entscheidung weiterentwickelt. Und bis wir bis 2030 auf die ersten Bewohner blicken dürfen, bleibt uns nichts anderes übrig, als die Entwicklungen mit einem wachen Auge zu verfolgen und das Warten mit einer Prise Neugier zu würzen.