Heute ist der 14.05.2026, und während ich durch die Straßen von Basel schlendere, kommen mir einige Erinnerungen an meine Schulzeit in den Sinn. Besonders präge ich mir den ersten Schulhauswart der Primarschule ein – ein Charakter, der mit seiner Wohnung am Pausenplatz und dem Schild „Achtung vor dem bissigen Hund“ für viel Gesprächsstoff sorgte. Komischerweise war der Hund, ich schwöre, eher gutmütig, während der Hauswart mit seinem strengen Blick und den vielen Aufgaben einen gewissen Respekt einflößte. Das Bild, das ich von ihm hatte, war nicht immer positiv, aber heute, mit einem gewissen Abstand, empfinde ich eine Art Nostalgie für diese Zeit.

Das Berufsbild des Schulhauswarts hat sich im Laufe der Jahre stark gewandelt. Die Zeiten, in denen der Abwart nur den Schlüssel zu den Turnhallen hielt und darauf achtete, dass die Kinder nicht zu laut waren, sind längst vorbei. Heute spricht man von Hauswartinnen und Hauswarten, Facilitymanagern und -managerinnen, und das Aufgabenspektrum hat sich gewaltig erweitert. Sie sind nicht nur für die technischen Anlagen verantwortlich, sondern auch für die angenehme Temperatur in den Klassenzimmern und die Organisation von Schulveranstaltungen. Ein ganz schön vielseitiger Job, wenn man darüber nachdenkt.

Vom Schrecken zum Herzstück

Nehmen wir doch als Beispiel Anita Meier, die seit zehn Jahren als Schulhauswartin im Schulhaus Kirchenfeld in Affoltern am Albis arbeitet. Sie ist für alles zuständig – von Reparaturen über Gartenpflege bis hin zur Sicherheit im Schulhaus. Wer hätte gedacht, dass der Beruf einer Schulhauswartin so viele Facetten hat? Anita hat sich einfach zufällig auf das Stelleninserat beworben und es hat gefunkt. Sie liebt es, das Schulhaus wie ihr eigenes Zuhause zu behandeln. Das merkt man ihr an!

Früher waren Schulhauswarte oft die „Schrecken der Pausenplätze“, aber heute sind sie die Herzen der Schulen. Anita hat einen direkten Dialog mit den Kindern, sie hören ihr zu, und sie wird als Vertrauensperson wahrgenommen – eine Rolle, die damals kaum jemand für möglich gehalten hätte. Diese Entwicklung ist einfach beeindruckend. Der Beruf hat sich zu einem unverzichtbaren Teil des Schulalltags entwickelt, und die Anforderungen daran haben sich verändert. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind heute zentrale Themen, die Schulhauswarte anpacken müssen.

Das Bild von Schulhauswarten, das wir in unserer Kindheit hatten, ist also nicht mehr das, was wir heute sehen. Es ist spannend zu beobachten, wie sich die Wahrnehmung dieser Berufsgruppen im Laufe der Jahre gewandelt hat. Die Herausforderungen sind gewachsen, und die Aufgaben sind vielfältiger geworden. Auch Lehrer haben erweiterte Aufgaben – alles wird komplexer und interessanter. Es ist ein Zeichen unserer Zeit, dass wir uns anpassen müssen, und ganz ehrlich, ich finde das toll.

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Schulhauswarte sind mehr als nur Aufpasser; sie sind die Brücke zwischen den Schülern, den Lehrern und dem Schulbetrieb. Das ist ein Job, der viel Menschlichkeit und Herz erfordert. Und wenn ich an die Schulzeit zurückdenke, könnte ich mir keinen besseren Ort vorstellen, als in einem Schulhaus, wo die Hauswartin oder der Hauswart nicht nur für Sauberkeit sorgt, sondern auch für ein offenes Ohr und ein freundliches Lächeln.