Ulrike Jehle-Schulte Strathaus: Ein Leben für die Kunst und Architektur
Ulrike Jehle-Schulte Strathaus, ein strahlender Stern am Himmel der Kunst- und Architekturgeschichte, wurde am 16. Mai 1944 geboren und hat am 20. Juni 2026 für immer ihre Augen geschlossen. Ihr Lebensweg war geprägt von Leidenschaft und unermüdlichem Einsatz für die Kunst. Sie war nicht nur Kunsthistorikerin, sondern auch Autorin, Herausgeberin, Forscherin, Kuratorin und Museumsdirektorin. Die Vielseitigkeit dieser bemerkenswerten Frau ist kaum in Worte zu fassen!
Studiert hat sie Kunst- und Architekturgeschichte in München und Basel. Ein echter Herzschlag für die Kunst! Von 1972 bis 1980 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) der ETH Zürich tätig. Ihre Promotion über den Schweizer Architekten Karl Moser war ein weiterer Meilenstein in ihrer beeindruckenden Karriere. Doch das war erst der Anfang.
Gründung des Architekturmuseums Basel
1984, das Jahr, in dem sie das Architekturmuseum Basel gründete, war für die Stadt und die gesamte Schweiz ein Wendepunkt. Heute kennen wir es als Schweizerisches Architekturmuseum S AM. Ulrike Jehle-Schulte Strathaus war die erste Direktorin und prägte das Museum bis 2006. Über 100 Ausstellungen und eine Vielzahl an Publikationen gehen auf ihr Engagement zurück. Ihre erste Eröffnungsausstellung „Christo: Wrapped Floors of the Architecture Museum“ war ein wahrhaftiger Genuss für die Augen!
Ein weiteres Highlight in ihrer Laufbahn war der Umzug des Museums in die Kunsthalle Basel im Jahr 2004, den sie mit Bravour leitete. Ihre Vision und Hingabe haben nicht nur das Museum, sondern auch den Architekturdiskurs in der Schweiz und darüber hinaus nachhaltig beeinflusst. Es ist kaum zu fassen, wie viel sie in ihren 82 Jahren erreicht hat.
Ein bleibendes Erbe
Jeder, der Ulrike Jehle-Schulte Strathaus kannte oder mit ihr arbeitete, wird sich an ihre Leidenschaft und ihren unerschütterlichen Einsatz für die Kunst erinnern. Ihr Erbe wird in den Wänden des Architekturmuseums weiterleben. Ihre Fähigkeit, Menschen für Architektur zu begeistern und den Dialog über Kunst und Raum zu fördern, wird auch in Zukunft Generationen von Kunstliebhabern inspirieren.
Basel hat mit ihrem Tod nicht nur eine bedeutende Persönlichkeit verloren, sondern auch eine Quelle der Inspiration und Kreativität. Ihr Leben war ein Kunstwerk für sich, ein Mosaik aus Wissen, Leidenschaft und unermüdlichem Engagement. Die Stadt wird ihren unverwechselbaren Stempel für immer in der Erinnerung tragen.
