Renaissance des Steinkauzes: Ein Zeichen der Hoffnung für die Biodiversität in Basel
Heute ist der 15.07.2026, und in Basel sorgt eine Nachricht für Aufregung: Das trinationale Programm zur Rettung des Steinkauzes wird mit dem diesjährigen Walder-Preis ausgezeichnet! Ist das nicht großartig? Der Preis wird von der Hermann und Elisabeth Walder-Bachmann Stiftung (WBS) vergeben und ehrt die herausragende Zusammenarbeit von drei Vogelschutzverbänden: BirdLife Schweiz, LPO Alsace und dem Naturschutzbund Südbaden (NABU). Ein besonderes Highlight in diesem Jahr: Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums wird der Preisbetrag einmalig auf 100.000 Franken verdoppelt. Ein Grund mehr, zu feiern!
Wer hätte gedacht, dass der Steinkauz, der bis zur Jahrtausendwende in der trinationalen Region fast verschwunden war, 2023 wieder in der Nordwestschweiz brüten würde? Unglaublich, oder? Dank der unermüdlichen Arbeit und dem Engagement von über 150 Ehrenamtlichen sowie der Kooperation mit lokalen Behörden und Landwirten hat sich das Blatt gewendet. Lebensräume wurden systematisch aufgewertet und zahlreiche Maßnahmen ergriffen. Über 1.000 mardersichere Niströhren wurden installiert, rund 5.000 Hochstamm-Obstbäume gepflanzt, über drei Kilometer Hecken angelegt und 200 Hektar Extensivflächen geschaffen. Und das ist noch nicht alles – auch andere bedrohte Arten profitieren von diesen Bemühungen.
Ein Erfolgsprojekt für die Biodiversität
Die Freude über die Rückkehr des Steinkauzes ist nicht nur lokal spürbar. Das Projekt stärkt die Biodiversität in der gesamten Kulturlandschaft des Dreiländerecks. Neben dem Steinkauz haben auch der Wiedehopf, der Gartenrotschwanz, der Wendehals, die Zaunammer und der Neuntöter neue Lebensräume gefunden. Das ist wie ein kleines Wunder, das uns zeigt, wie wichtig es ist, sich für die Natur einzusetzen!
Zusätzlich zu den genannten Maßnahmen sind auch Kleinstrukturen wie Reptilienburgen, Stein- und Asthaufen entstanden. Diese tragen zur ökologischen Aufwertung bei und schaffen ein vielfältiges Biotop. Die internationale Zusammenarbeit zwischen den drei Organisationen hat sich als äußerst effektiv erwiesen – seit 2000 koordinieren sie ihre Anstrengungen in der Nordwestschweiz, im Elsass und in Südbaden. Der Walder-Preis wird in diesem Jahr erstmals an drei Organisationen gemeinsam verliehen, was die Bedeutung ihrer Kooperation unterstreicht.
Ein Zeichen der Hoffnung
Die Würdigung durch den Walder-Preis ist mehr als nur eine Auszeichnung. Sie ist ein Zeichen der Hoffnung und ermutigt alle, die sich für den Naturschutz einsetzen. Die Stiftung hebt hervor, wie wichtig das Engagement der Ehrenamtlichen und lokalen Vereine ist, um die Natur zu bewahren und zu fördern. Die Geschichten über diese Menschen, die sich für unsere Umwelt stark machen, sind inspirierend.
So wird die Rückkehr des Steinkauzes nicht nur als Erfolg in der Geschichte des Naturschutzes gefeiert, sondern ist auch ein Anstoß für zukünftige Projekte. Es zeigt uns, dass wir gemeinsam viel erreichen können – auch wenn der Weg manchmal steinig ist. Der Walder-Preis ist ein verdienter Lohn für die harte Arbeit und das Engagement der Verbände. Auf dass noch viele weitere Arten in unsere Kulturlandschaft zurückkehren mögen!
