Die Revolution des Wassersports: Benjamin Friants Foil Scoot begeistert Basel
In Basel, wo der Rhein sanft plätschert und das Kunstmuseum mit seinen eindrucksvollen Ausstellungen aufwartet, gibt es zurzeit eine spannende Neuheit, die für Aufregung sorgt. Benjamin Friant, ein 36-jähriger Innovator aus unserer Mitte, hat ein Gerät namens «Foil Scoot» entwickelt, das die Art und Weise, wie wir Wassersport erleben, revolutionieren könnte. Während er mit seinem Foil Scoot im Zschokke-Brunnen, gleich vor dem Kunstmuseum, seine Runden dreht, hat er nicht nur die Passanten, sondern auch das Internet in seinen Bann gezogen – ein Video von seiner Fahrt hat auf Instagram sage und schreibe 184.000 Aufrufe generiert. Wahnsinn, oder?
Doch die Herausforderung für Friant ist nicht zu unterschätzen. Der Brunnen hat eine Tiefe von nur 60 bis 70 cm, und da der Mast des Foils etwa 80 cm misst, musste er geschickte Kurven fahren, anstatt einfach nur geradeaus Tempo aufzunehmen. Es ist fast so, als würde man auf einem schmalen Drahtseil balancieren – und dennoch geht er mit einer beeindruckenden Leichtigkeit ans Werk. Der ehemalige Scooter-Wettkampffahrer gibt sogar Kurse in Kaiseraugst und plant, seine Abenteuer in verschiedenen Gewässern fortzusetzen. Ein neues Ziel hat er bereits ins Auge gefasst: ein Kanal in Arlesheim, wo er hoffen muss, eine Bewilligung zu erhalten.
Innovation auf dem Wasser
Der «Foil Scoot» ist nicht nur ein weiteres Gadget; er könnte die Art, wie wir surfen, grundlegend verändern. Friant hat das Gerät entwickelt, um den Start beim Surfen mit einem Pump Foil zu erleichtern. Der französische Surfverband hat bereits mehrere Exemplare bestellt – ein klares Zeichen, dass sein Konzept durchaus Potenzial hat. Im Ausland, vor allem bei Sportcamps, ist das Interesse ebenfalls groß. Vielleicht sehen wir bald ein ganz neues Kapitel im Wassersport, das durch Friants Erfindung eröffnet wird.
Doch was genau ist ein Hydrofoil? Im Grunde genommen handelt es sich um ein Tragflügelsystem, das unter einem Surfbrett, Kiteboard oder Windsurfbrett montiert wird. Bei ausreichender Geschwindigkeit erzeugt das Foil Auftrieb und hebt das Board über die Wasseroberfläche. Dadurch wird der Wasserwiderstand reduziert, und die Fahrgeschwindigkeit erhöht sich. Ein Prinzip, das man fast schon poetisch nennen könnte – die Freiheit des Schwebens über das Wasser, ohne den Widerstand unter einem zu spüren. Die Technologie hat den Wassersport revolutioniert und fand seit den 1990er Jahren mehr und mehr Anwendung in verschiedenen Disziplinen.
Die Zukunft des Foilings
Die Möglichkeiten scheinen grenzenlos. Egal ob Surf-Foiling, Kitefoiling oder sogar die neueste Disziplin, das Wing-Foiling – die Welt des Foilings ist so vielfältig wie die Gewässer, in denen man sie ausüben kann. Und dann gibt es da noch das eFoil, das elektrisch betriebene Surfbrett, das unabhängig von Wind und Wellen funktioniert. Es ist fast ein bisschen futuristisch, wenn man darüber nachdenkt, dass man mit einem kabellosen System über das Wasser gleiten kann, während die Natur um einen herum tobt. Aber zurück zu Friant – seine Abenteuer im Zschokke-Brunnen könnten der Startschuss für eine neue Welle im Wassersport sein, die auch den Freizeitspaß neu definiert.
Für die Wassersportler und all jene, die das Gleiten über Wasser lieben, ist das «Foil Scoot» nur der Anfang. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Technologie weiterentwickeln wird. Vielleicht wird Friant eines Tages sogar die Küsten der Welt mit seinem Gerät erobern – und wir alle können ihm dabei zusehen, wie er mit Leichtigkeit über das Wasser schwebt.
