In Basel dreht sich zurzeit alles um den künftigen Perronzugang Margarethen am Bahnhof Basel SBB. Dieses Projekt, das im Auftrag des Bundes von der SBB in Abstimmung mit dem Kanton Basel-Stadt realisiert wird, hat das klare Ziel, den Zugang zu Bahn und städtischem ÖV für die Reisenden zu verbessern. Wer kennt das nicht? Man hetzt zum Bahnhof, der Zug wartet und das Gedränge am Perron ist nicht gerade einladend. Das soll sich bald ändern!

Geplant ist eine beeindruckende Personenbrücke, die mit einer Breite von etwa 16,5 Metern auf der Ostseite der Margarethenbrücke alles andere als schmal ausfallen wird. Statisch unabhängig, wird sie alle Perrons bequem miteinander verbinden – inklusive Treppen, Rolltreppen und Liften. Und das Beste: Die bestehende Margarethenbrücke, die im Eigentum der SBB steht, muss aufgrund neuer statischer Normen und Anforderungen ersetzt werden. Das ist doch ein Grund zur Freude, oder?

Ein Schritt in die Zukunft

Die neue Brücke wird mit 27 Metern nicht nur breiter als ihr Vorgänger, sondern auch ein echtes Highlight in der Stadtentwicklung. Der Kanton Basel-Stadt plant zudem eine sichere und komfortable Veloverbindung über die neue Brücke, sowie eine barrierefreie Tramhaltestelle in der Brückenmitte. Diese Überlegungen zeigen, wie wichtig es ist, verschiedene Verkehrsmittel sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Und das alles geschieht nicht einfach so – es gab einen sorgfältigen Studienauftrag, der die Grundlage für die Projekte „Perronzugang Margarethen und Margarethenbrücke“ bildet.

Der Studienauftrag, der zu den „qualitätssichernden Verfahren“ gehört, wurde im Einklang mit den Vorgaben des Schweizer Ingenieur- und Architektenvereins (sia) durchgeführt. Am 12. Dezember 2023 wurde ein Selektionsverfahren ausgeschrieben, und es wurden sechs Planungsteams ausgewählt, die sich aus Fachleuten in unterschiedlichsten Bereichen zusammensetzen. Von Architektur über Denkmalpflege bis hin zu Landschaftsarchitektur – hier wird wirklich an alles gedacht. Die Teams haben von April 2024 bis Ende März 2025 Zeit, um kreative Lösungen für die Bauwerke zu erarbeiten. Zwei Zwischenbesprechungen ermöglichen einen Austausch mit der SBB und dem Kanton, was zeigt, wie wichtig ein gemeinsames Vorgehen ist.

Gemeinsam anpacken

Ein Beurteilungsgremium wird die Vorschläge prüfen, und am 21. Mai 2025 wird das Siegerprojekt bestimmt – es soll städtebaulich, architektonisch und funktional überzeugen. Dies wird nicht zuletzt durch die Einbeziehung von über 30 Experten gewährleistet, die beratend zur Seite stehen. Es ist wichtig, dass so viele Stimmen Gehör finden, um ein wirklich durchdachtes Ergebnis zu erzielen. Schließlich soll die neue Brücke nicht nur ein Bauwerk sein, sondern ein Teil des alltäglichen Lebens in Basel.

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Diese Entwicklungen sind auch eingebettet in einen größeren Kontext: Die Schnittstellenproblematik zwischen Nationalstrassen und dem lokalen Strassennetz ist ein Thema, das nicht nur Basel betrifft. Der Bericht des Bundesrates vom 21. Oktober 2020 hebt hervor, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden ist, um Verkehrsüberlastungen in Agglomerationskernen zu minimieren. Hier wird deutlich, dass man nicht nur an einem Punkt ansetzen kann – es ist ein Zusammenspiel vieler Faktoren, um die Verkehrsströme zu optimieren und die Erreichbarkeit für alle zu verbessern.

In Basel tut sich also einiges, und man darf gespannt sein, wie sich die Pläne um den Perronzugang und die Margarethenbrücke entwickeln werden. Eines ist sicher: Die Zukunft hält viele spannende Veränderungen bereit!