Die Bahnstrecke zwischen Basel und Erzingen ist momentan nicht befahrbar. Das liegt daran, dass die Hochrheinbahn elektrifiziert wird. Seit über einem Monat sind nun Ersatzbusse im Einsatz, und die Reisenden müssen sich darauf einstellen, dass die Züge dort nicht mehr halten. Wer dennoch die Strecke nutzen möchte, sollte unbedingt einen gültigen Fahrschein für den Schienenersatzverkehr (SEV) erwerben, um unangenehme Bußgelder zu vermeiden.

Tickets für die Ersatzbusse lassen sich ganz bequem online über die „DB Navigator“-App oder die Webseite bahn.de kaufen. Besonders praktisch: Das Deutschlandticket gilt ebenfalls für die Ersatzbusse! Es erscheint als digitaler Fahrschein mit einem QR-Code. Aushänge an den SEV-Haltestellen bieten Informationen zu den Verkaufsstellen, damit niemand auf dem Trockenen sitzt. Wer in Rheinfelden ist, kann an einem Ticketautomaten oder im Reisezentrum seine Fahrkarte kaufen. In Bad Säckingen gibt es die Tickets im Reisezentrum am Bahnhof, während in Waldshut gleich zwei Verkaufsstellen zur Verfügung stehen – einmal im Reisezentrum im Bahnhof und einmal im SBG-Kundencenter am Busbahnhof.

Ersatzbusse im Überblick

Die Busse des Ersatzverkehrs sind klar gekennzeichnet und verkehren in verschiedenen Linien. Der Bus A beispielsweise fährt alle 60 Minuten von Rheinfelden nach Erzingen und benötigt dafür etwa 90 Minuten. Wer schneller nach Waldshut möchte, sollte Bus B nehmen, der auch im Stundentakt fährt und nur 60 Minuten braucht. Es gibt sogar einen Bus C, der alle 30 Minuten von Rheinfelden nach Waldshut fährt. Und wenn man nach Erzingen möchte, stehen die Busse D und E zur Verfügung, die ebenfalls im Stundentakt fahren – Bus D benötigt nur 30 Minuten, während Bus E etwa 35 Minuten braucht.

Montags bis freitags sind zu den Schulzeiten zusätzliche Busse auf den Linien C, E und F unterwegs. Das ist besonders für Schüler und Pendler wichtig, die auf einen pünktlichen Transport angewiesen sind. Die genauen Fahrpläne sind online sowohl auf www.bahn.de als auch im DB Navigator zu finden.

Wichtige Hinweise für Reisende

Ein gültiger Fahrschein ist unabdingbar, um die Ersatzbusse nutzen zu können. An Ersatzhaltestellen und in den Bussen können keine Tickets gekauft werden, daher ist es wichtig, sich im Voraus zu informieren. Für die Mitnahme von Fahrrädern gibt es Einschränkungen – aus Platz- und Sicherheitsgründen dürfen Fahrräder nicht mitgenommen werden, jedoch sind geschlossene Klappräder und zusammengeklappte E-Scooter erlaubt. An den zentralen Umsteigepunkten in Rheinfelden, Waldshut und Erzingen stehen täglich Reisendenlenker von 6 bis 22 Uhr bereit, um den Passagieren bei Fragen zur Seite zu stehen. Außerdem gibt es an den Bahnhöfen Infoboxen mit wichtigen Informationen zum Projekt.

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Das Deutschlandticket, welches ein monatlich kündbares Abonnement ist, bleibt während der Sperrung gültig. Es kann als eTicket auf der Chipkarte oder über das RMV-HandyTicket in der App RMVgo bezogen werden. Diese Flexibilität ist goldwert, denn es startet immer zum 1. eines Monats und kann monatlich gekündigt werden. Einfach praktisch! Für alle, die regelmäßig pendeln, ist es eine bequeme Lösung und bietet die Möglichkeit, die Region ohne große Umstände zu erkunden.

Die aktuelle Situation mag zwar etwas umständlich sein, aber mit den richtigen Informationen und einem gültigen Ticket steht dem Reisevergnügen nichts im Wege. Ob zur Arbeit, zum Shoppen oder einfach nur zum Ausflug – die Ersatzbusse bringen die Reisenden sicher ans Ziel.