Prix Merci: Ein Dankeschön an die Helden des Alters
Heute, am 25. Juni 2026, blicken wir voller Stolz auf einen besonderen Moment in der Schweiz. Pro Senectute Schweiz hat den «Prix Merci» ins Leben gerufen, eine Auszeichnung, die erstmals Freiwilligen gewidmet ist, die sich unermüdlich für das Wohl von Seniorinnen und Senioren einsetzen. Was für eine wunderbare Idee! Ein Zeichen der Anerkennung, das nicht nur die Nominierten ehrt, sondern auch die gesamte Gemeinschaft von 15’800 Freiwilligen, die sich für ältere Menschen engagieren.
Unter den Nominierten finden wir Franziska Raschle, eine bemerkenswerte 75-jährige Dame aus Appenzell Innerrhoden. Ihr Engagement für die ältere Generation ist bewundernswert und vielfältig. Franziska ist nicht nur Seniorin im Klassenzimmer – sie erfüllt sich damit einen Kindheitstraum, denn früher wollte sie Lehrerin werden. Heute gestaltet sie Seniorenferien, leitet eine Angehörigengruppe für Alzheimer und bringt Licht in die Gesichter der Menschen, mit denen sie arbeitet. René Kuster, der Geschäftsleiter von Pro Senectute, betont, dass sie stellvertretend für alle Freiwilligen steht.
Ein erfülltes Leben durch Freiwilligenarbeit
Franziskas Motivation ist klar: Die Arbeit mit jüngeren und älteren Menschen bereichert sie. Das klingt fast wie ein Zauberwort, oder? Ein Erzählcafé, an dem sie teilnahm, bleibt ihr besonders in Erinnerung. Hier blühten Teilnehmer mit den unterschiedlichsten Biografien auf, und es war einfach schön zu sehen, wie Geschichten und Erfahrungen miteinander verwoben wurden. „Wer anderen Zeit schenkt, bekommt viel zurück“, sagt sie und meint damit nicht nur die Freude, die sie selbst empfindet, sondern auch das, was sie den anderen gibt.
Die Abstimmung für den Prix Merci läuft bis zum 31. August 2026 auf www.prixmerci.ch/abstimmung. Die fünf Personen mit den meisten Stimmen kommen ins Finale, das am 3. Dezember in Olten stattfindet. Dort entscheidet das Los – eine spannende Sache, die die Vorfreude nur noch steigert!
Freiwilligenarbeit: Ein Privileg
Der Prix Merci ist mehr als nur eine Auszeichnung. Er ist eine symbolische Geste, die die immense Bedeutung des freiwilligen Engagements für ältere Menschen unterstreicht. Pro Senectute möchte mit diesem Preis nicht nur die Nominierten ehren, sondern auch das Licht auf die Arbeit all derjenigen werfen, die oft im Hintergrund agieren und mit Geduld und Offenheit älteren Menschen zur Seite stehen. Es braucht Menschen, die Freude am Umgang mit diesen besonderen Persönlichkeiten haben, und die bereit sind, sie bei schwierigen Aufgaben oder einfach durch Besuche zu unterstützen.
Falls jemand von euch darüber nachdenkt, selbst aktiv zu werden: Es gibt viele Möglichkeiten, sich als Freiwilliger für ältere Menschen einzusetzen. Pro Senectute bietet eine Einführung in die Aufgaben und steht den Freiwilligen während ihrer gesamten Tätigkeit zur Seite. Das klingt doch nach einer großartigen Chance, etwas zurückzugeben! Und hey, man kann auch selbst viel lernen und erleben.
Lasst uns also Franziska Raschle und all den anderen Freiwilligen die Wertschätzung entgegenbringen, die sie verdienen. Sie sind das Herzstück unserer Gemeinschaft und zeigen uns, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein.
