Heute ist der 18.06.2026, und während die Sonne über Appenzell Innerrhoden aufgeht, gibt es Neuigkeiten aus der Gemeinde Oberbüren, die das Herz berühren. Hier hat der Gemeinderat entschieden, einem ganz besonderen Projekt unter die Arme zu greifen: Dem Hospiz St. Gallen. Mit einem Betrag von stolzen 10’000 Franken wird der Verein unterstützt, der sich der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen widmet. Ein Schritt, der nicht nur von finanzieller Bedeutung ist, sondern auch von menschlicher Wärme spricht.

Das Hospiz St. Gallen, in der schönen Villa Jacob untergebracht, bietet neun Zimmer, die in ihrer Schlichtheit und Funktionalität ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Hier finden Menschen, die ihre letzte Lebensphase nicht zu Hause oder im Akutspital verbringen können, einen Ort der Ruhe. Und auch die Angehörigen werden nicht vergessen – sie erhalten professionelle Unterstützung und Begleitung, die in solch schwierigen Zeiten unbezahlbar ist. Ein multiprofessionelles Team kümmert sich um die Patientinnen und Patienten aus den angrenzenden Kantonen St. Gallen, Thurgau sowie Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden. Der Mensch im Mittelpunkt, das ist das Motto.

Ein Blick auf die Zukunft

Doch der Gemeinderat hat nicht nur das Hospiz im Blick. In einer weiteren Sitzung wurden auch die Malerarbeiten für die Sanierung der Aufbahrungshallen beschlossen. Diese Arbeiten sind für 2026 in Niederwil und für 2027 in Oberbüren geplant, vorausgesetzt, das Budget wird genehmigt. Die Fischbacher AG, ein Unternehmen aus Oberbüren, hat den Zuschlag für diese Arbeiten erhalten. Auch in Harschwil wird etwas bewegt: Dort wurde ein Auftrag zur Beschaffung eines Ersatztransformators an die Rauscher & Stöcklin AG aus Sissach vergeben. Man könnte sagen, es ist ein buntes Treiben in der Gemeinde!

Die Entscheidung für die Unterstützung des Hospizes ist mehr als nur eine finanzielle Hilfe. Sie zeugt von einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse der Menschen in der letzten Lebensphase und zeigt, wie wichtig es ist, auch in schweren Zeiten zusammenzustehen. Oberbüren setzt damit ein Zeichen für Menschlichkeit und Solidarität – Werte, die in unserer heutigen Zeit oft verloren gehen. Und während die Maler ihre Pinsel schwingen, um die Aufbahrungshallen zu verschönern, wird in der Villa Jacob ein Raum geschaffen, der Trost und Frieden bietet.