Am 16. Juni 2026 war es endlich so weit: 138 Schülerinnen und Schüler aus dem Appenzeller Vorderland traten im Dorfzentrum von Heiden zur Veloprüfung an. Die Aufregung war förmlich greifbar, als die jungen Radfahrerinnen und Radfahrer aus den Gemeinden Heiden, Grub, Rehetobel, Wald, Wolfhalden, Walzenhausen, Reute und Lutzenberg ihre Räder schoben und sich auf die Herausforderung vorbereiteten. Ein buntes Treiben aus Helmträgern, aufgeregten Eltern und dem Duft von frisch gemähtem Gras – es war ein Tag, der in Erinnerung bleiben sollte.

Die Radfahrerprüfung bestand aus einem theoretischen Teil, einer technischen Kontrolle des Velos und schließlich der praktischen Prüfungsfahrt. Ein bisschen wie beim Autofahren, nur dass hier das Ausweichmanöver gegen einen Baum ein ganz anderes Gewicht hatte. Von den 138 Teilnehmenden schafften es 133, die Prüfung erfolgreich abzuschließen, was nicht nur für die Kinder, sondern auch für die fleißigen Lehrerinnen und Lehrer ein Grund zum Feiern war. Und das Beste? Ganze 40 Schülerinnen und Schüler bestanden die Prüfung ohne Fehler und erhielten das Prädikat „vorzüglich“. Chapeau!

Ein Rückblick auf die Prüfungen der Vorjahre

<pDoch Heiden ist nicht fremd im Radfahrerprüfungs-Geschäft. Bereits am 27. Mai 2025 traten 131 Sechstklässler zur Prüfung an, und auch damals war die Stimmung ausgelassen. Die Strecke führte durch den Alltagverkehr des Dorfes, was die Sache nicht einfacher machte. Damals schlossen 124 Teilnehmende die Prüfung erfolgreich ab, wobei 30 Schülerinnen und Schüler ohne Fehler glänzten. Es ist also klar: Radfahren gehört zum Alltag und wird hier großgeschrieben. Und während in Heiden der Staub der Prüfungen aufwirbelte, fanden auch in anderen Gemeinden wie Teufen und Herisau Prüfungen statt.

Mit insgesamt 597 Schülerinnen und Schülern, die im Jahr 2026 im ganzen Kanton Appenzell Ausserrhoden die Veloprüfung ablegten, war die Nachfrage nach den Prüfungen enorm. Rund ein Viertel der Teilnehmenden bewies, dass sie die Herausforderung fehlerfrei meistern konnten. Das sorgt für strahlende Gesichter – nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Eltern, die mit einem gewissen Stolz auf ihre kleinen Radlerinnen und Radler blicken.

Wissenswertes zur Verkehrserziehung

<pNatürlich geht es bei der Radfahrerprüfung nicht nur um das Bestehen oder die Auszeichnung. Vielmehr sind solche Veranstaltungen ein wichtiger Teil der Verkehrserziehung. Initiativen wie die Website „Pedalpiraten.de“ bieten umfangreiche Materialien für Kinder von 6 bis 12 Jahren an, um sie auf die Fahrradprüfung vorzubereiten. Das umfasst alles von der richtigen Ausrüstung bis hin zu sicherem Verhalten im Straßenverkehr. Und auch Eltern und Lehrer finden hilfreiche Informationen und Übungen. Wer hätte gedacht, dass das Lernen über Radfahren so viel Spaß machen kann? Gemeinsam wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch das Interesse am Radfahren gefördert – und das ist schließlich das A und O für die zukünftige Sicherheit im Straßenverkehr.

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<pEin kleiner Blick in die Zukunft: Die Initiative #EchtJetzt?! klärt Kinder und Jugendliche über smartphonebedingte Unfälle auf. Das zeigt, wie wichtig es ist, auch in dieser digitalen Zeit den Fokus auf Sicherheit zu legen. Materialien wie „Achtung Auto 2.0“ oder Filme über Verkehrssituationen helfen, ein Bewusstsein für sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu schaffen. Denn schließlich geht es nicht nur darum, die Prüfung zu bestehen – es geht darum, sicher unterwegs zu sein. Und das, liebe Leserinnen und Leser, ist das Herzstück jeder Radfahrerprüfung.