Heute ist der 5. Juni 2026 und das Wetter in der Schweiz zeigt sich mal wieder von seiner launischen Seite. Der Alpenraum liegt auf der Vorderseite eines Tiefs mit einem Kern über Schottland. Was bedeutet das für uns? Richtig, das Wetter hat seine eigenen Pläne und beschert uns eine Kaltfront, die von Donnerstag auf Freitag über unser schönes Land zieht. Am Freitag selbst sorgt ein Zwischenhoch für eine kleine Stabilisierung, aber das ist nur eine kurze Atempause.

Für die Deutschschweiz beispielsweise sieht es am Freitagmorgen wechselnd bis stark bewölkt aus. Einige Schauer sind unterwegs, vor allem am Alpennordhang und in den östlichen Alpen. Die Schneefallgrenze liegt bei etwa 2000 Metern, und während die Temperaturen in den Niederungen bei angenehmen 10 Grad beginnen, klettern sie am Nachmittag auf etwa 19 Grad. Ein kleiner Hinweis für alle Wanderfreunde: In den Bergen weht ein schwacher bis mäßiger Südwestwind, und die Sicht kann durch Wolken oberhalb von 1500 bis 2000 Metern eingeschränkt sein.

Die Prognose für die Westschweiz und das Wallis

In der Westschweiz und im Wallis sieht man am Freitag einen Übergang zu ziemlich sonnigem Wetter, was die Stimmung heben könnte. Aber auch hier gibt es noch einige Schauer über dem Jura und den Voralpen. Die Temperaturen? Auch hier liegen sie zwischen 10 und 20 Grad, wobei die Berge am Vormittag meist in Wolken gehüllt sind. Ein bisschen Geduld ist gefragt, denn die Sonne wird sich schon noch blicken lassen!

Wer auf die Alpensüdseite oder ins Engadin reist, darf sich auf einen raschen Übergang zu sonnigem Wetter freuen. Im Engadin selbst wird es nur teilweise sonnig sein, aber die Temperaturen können bis auf 25 Grad steigen. Wichtig: Quellwolken bilden sich im Laufe des Tages, und gegen Abend könnten sogar ein paar Gewitter aufblitzen. Also, Augen auf!

Tipps für den Freitag

<pPackt euch eine leichte Regenjacke ein! Besonders am Alpennordhang und in den östlichen Alpen kann’s morgens nass werden. Nutzt die sonnigen Abschnitte, die sich im Tagesverlauf zeigen, aber seid gewarnt: Die Quellwolken sind ein ständiger Begleiter. Für die Wanderer unter euch: In den Bergen kann die Sicht durch die Wolken beeinträchtigt sein, also immer schön vorsichtig bleiben. Und denkt daran, auch wenn die Wolken uns ein bisschen im Stich lassen, die UV-Belastung ist trotzdem erhöht – Sonnenschutz nicht vergessen!

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Ein Blick auf die weiteren Wetterentwicklungen zeigt, dass die Kaltfront nicht nur am Freitag für frische Luft sorgt. Bereits am Mittwoch haben wir die ersten Anzeichen von Polarluft verspürt. Meteorologe Peter Wick beschreibt die Wetterlage als «März-Winter», was uns das Gefühl gibt, dass die kalte Jahreszeit noch nicht ganz vorbei ist. Am Dienstagabend gibt es möglicherweise stürmischen Wind, und auch im Flachland sind Schnee- und Graupelschauern nicht ausgeschlossen – das klingt nach einem Wettermix, der selbst den hartgesottensten Outdoor-Fan herausfordert!

Das Wochenende bleibt kühl, und frostgefährdete Nächte sind auch nicht auszuschließen. Die Wetterbedingungen sind also ein ständiges Spiel der Natur, das uns immer wieder überrascht. Halten wir also die Augen offen, packen wir unsere Regenjacken und genießen wir die kleinen sonnigen Momente, die uns der Wettergott vielleicht doch gönnt.