Die Vorfreude wächst in der Region, denn am 12. Juni 2026 startet das große Kantonallager der Pfadi St. Gallen-Appenzell in Jonschwil. Nach zwei Jahren intensiver Vorbereitung stehen nun die Zelte bereit, und die Lagerleitung, bestehend aus 13 engagierten Personen, hat alles im Griff. Mit rund 3000 Teilnehmenden – Kinder, Jugendliche und Leitende – wird dieses Event ein wahres Highlight in der Pfadfinderwelt. So ein Lager findet schließlich nur alle 14 Jahre statt, da ist die Aufregung verständlich!
Die Auswahl des Lagerplatzes war kein Spaziergang. Über 30 Optionen wurden in Betracht gezogen, von denen nur zehn besichtigt wurden, bevor man sich schließlich für Jonschwil entschied. Die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel, die großzügige Fläche für Zelte und Spiele – alles passt perfekt! Und, ganz wichtig: Das ehrenamtliche Engagement ist der Schlüssel zum Erfolg dieses Lagers. Rund 300 Helfende unterstützen in verschiedenen Bereichen, um sicherzustellen, dass alles reibungslos verläuft.
Ein unvergessliches Motto
Das Motto des Lagers, „der Bär“, verspricht nicht nur Spaß, sondern auch lehrreiche Workshops. Der WWF ist mit an Bord und wird spannende Themen anbieten. Zum Beispiel der Workshop „Eisbär ohne Eis?“, wo die Teilnehmenden alles über die beeindruckenden Tiere erfahren, ihre Jagdtricks und wie sie mit der globalen Erwärmung zurechtkommen. Da wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch diskutiert, welche Maßnahmen jeder Einzelne ergreifen kann. Das wird bestimmt ein echtes Erlebnis!
Ein weiterer Workshop dreht sich um einheimische Waldtiere. Hier geht’s auf Entdeckungsreise! Die Teilnehmenden können Tiere wie Fuchs, Reh und Wildschwein kennenlernen. Mit Aktivitäten wie der Identifikation von Tierfellen und Fußspuren wird das Lager zum echten Abenteuer. Gipsabdrücke von Waldtieren – das klingt nach Spaß für Groß und Klein!
Die großen Herausforderungen
Natürlich gibt es auch Herausforderungen, gerade bei der Koordination der Einheiten und der Programmgestaltung. Yanick Stadler und Dimitri Keller, die beide auf eine lange Erfahrung zurückblicken – Stadler ist seit über 20 Jahren in der Pfadi aktiv – wissen, dass die Logistik das Rückgrat des Lagers ist. Das Logistikteam kümmert sich ums Ganze: Infrastruktur, Verpflegung und Transport. Apropos Verpflegung: Die Migros hat sich als Partner gefunden, um die hungrigen Pfadis zu versorgen. Und das Nachhaltigkeitskonzept? Da wird Abfalltrennung großgeschrieben!
Das Lager wird zwei Wochen dauern – eine Woche für den Aufbau und eine Woche für den Abbau. In dieser Zeit werden sich die Teilnehmenden nicht nur austoben, sondern auch viele schöne Erlebnisse mit nach Hause nehmen. Darüber hinaus wird ein Sanitätsposten kleinere Wunden versorgen, damit die Abenteuer unbeschwert bleiben.
Ein solches Event ist nicht nur für die Teilnehmenden wichtig, sondern auch für die Gemeinschaft. Es fördert das Ehrenamt und bringt Menschen zusammen – ein echter Gewinn für alle! Vielleicht regt es ja auch dazu an, sich selbst für die Pfadfinderbewegung zu engagieren. Spenden in jeder Höhe unterstützen die Förderung von Pfadfinden, und es gibt sogar eine Ehrennadel für Stifter. So bleibt der Geist der Pfadi lebendig, ganz gleich, wo man sich befindet.