Am vergangenen Samstag, dem 7. Juni 2026, fand beim Polizeistützpunkt Oberbüren ein Event statt, das nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für die Kantonspolizei St.Gallen ein voller Erfolg war: der «Camper Day». Hier konnten Wohnmobil- und Wohnwagenfahrer ihre Fahrzeuge auf die Brückenwaage fahren lassen, um sich über das Thema Fahrzeuggewicht zu informieren. Ein wirklich wichtiges Thema, wenn man bedenkt, dass viele Wohnmobile oft sehr nah an ihrem maximal zulässigen Gesamtgewicht liegen – eine Tatsache, die nicht nur die Fahrstabilität beeinträchtigen, sondern auch ernsthafte Risiken für die Verkehrssicherheit mit sich bringen kann!

Rund 70 begeisterte Camper nutzten die Gelegenheit und ließen sich von den Mitarbeitenden der Verkehrspolizei aufklären. Diese informierten darüber, wie viel Zuladung noch erlaubt ist und welche Gefahren eine Überladung birgt. Es ist nicht nur die Gefahr des schlechten Fahrverhaltens, die uns Sorgen bereiten sollte. Überladene Fahrzeuge können auch die zulässigen Achslasten überschreiten oder die Traglasten von Reifen und Felgen sprengen. Im schlimmsten Fall drohen Anzeigen und sogar Administrativmassnahmen – also nicht gerade das, was man sich für einen entspannten Campingausflug wünscht.

Die finanziellen Risiken der Überladung

Da gibt es, um ehrlich zu sein, noch mehr auf die Ohren: In Deutschland etwa gibt es Bußgelder, die je nach Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts (zGG) stark variieren können. Das heißt, wenn du dein Wohnmobil um nur 5 % überlädst, können dir bis zu 10 Euro Strafe drohen, während es bei 25 % schon mal 140 Euro werden können. Über 7,5 Tonnen wird’s noch teurer! Und das ist nur der Anfang. Wie wir wissen, kann es in anderen europäischen Ländern wie Frankreich oder Spanien noch viel heftiger werden – Strafen bis zu 4600 Euro sind dort keine Seltenheit!

Es ist also nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern auch eine der Geldbörse. Und das Schlimmste? Dein Versicherungsschutz könnte bei einer Überladung eingeschränkt sein. Das heißt, im Falle eines Unfalls könnte die Haftpflichtversicherung Rückforderungen stellen, oder die Kaskoversicherung verweigert die Leistungen. Das ist wirklich ein Albtraum für jeden Camper, der das Abenteuer liebt!

Praktische Tipps für sicheres Reisen

Um all diesen Problemen aus dem Weg zu gehen, gibt es einige einfache, aber effektive Tipps. Vor der Reise sollte man sein Wohnmobil wiegen – denn Wissen ist schließlich Macht! Außerdem ist es ratsam, das Gewicht gleichmäßig zu verteilen und mit möglichst wenig Frischwasser zu fahren. Nur das Nötigste an Zubehör mitnehmen, das ist das Motto. Auch auf die Achslast sollte man achten, nicht nur auf das Gesamtgewicht. So bleibt das Fahrverhalten stabil und die Fahrt wird zu einem unbeschwerten Erlebnis.

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Die Kantonspolizei hat die Aktion als durchweg positiv bewertet und wird nun entscheiden, ob der «Camper Day» in anderen Regionen wiederholt wird. Es bleibt zu hoffen, dass diese wichtigen Informationen viele Camper erreichen, denn nur so kann die Sicherheit auf unseren Straßen gewährleistet werden! Es wäre schade, wenn die Freude am Reisen durch Überladung und deren Folgen getrübt wird. In diesem Sinne: Gute Fahrt und immer schön auf das Gewicht achten!