Die SFS Group in Heerbrugg geht neue Wege in der Mobilität! Ab dem 28. April haben alle Mitarbeitenden die Möglichkeit, ein ganz besonderes 3-Länder-Ticket zu beziehen. Dieses Ticket ermöglicht die Nutzung des öffentlichen Verkehrs in allen Zonen des Tarifverbunds Ostwind, im Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) sowie in ganz Liechtenstein. Das Besondere daran: Die Mitarbeitenden können das Ticket täglich aktivieren und zwischen verschiedenen Fortbewegungsmitteln wie Velo, zu Fuß, öffentlichem Verkehr oder Auto wählen.
Diese Neuerung ist auf ein Jahr begrenzt und wurde durch technische Entwicklungen bei Ostwind ermöglicht. Michel Pfirter, Geschäftsführer des Tarifverbunds Ostwind, hebt hervor, wie wichtig diese technischen Fortschritte für flexible, grenzüberschreitende Angebote sind. Ab Mai 2025 wird SFS ein umfassendes Mobilitätskonzept umsetzen, das verschiedene Mobilitätspakete umfasst und die Einführung von Parkgebühren diskutiert. Das 3-Länder-Ticket kann sowohl für den täglichen Arbeitsweg als auch in der Freizeit genutzt werden.
Ein Schritt in die Zukunft der Mobilität
Das Mobilitätskonzept hat ambitionierte Ziele: Bis Mai 2028 sollen rund 500 Mitarbeitende umweltfreundliche Alternativen wie den öffentlichen Verkehr, das Fahrrad oder das Gehen nutzen. Damit könnten jährlich bis zu 240 Tonnen CO₂ eingespart werden, was nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Verkehrsaufkommen zugutekommt. Bereits ein Jahr nach der Einführung haben etwa 450 Personen den Umstieg auf nachhaltige Verkehrsmittel gewagt.
Die Mobilitätsallianz Ostschweiz spielt hierbei eine entscheidende Rolle, indem sie Unternehmen, Politik und den Tarifverbund Ostwind zusammenbringt, um die betriebliche Mobilität zu verbessern. SFS ist seit Mai 2025 Teil dieser Kooperation und hat gemeinsam mit der Genossenschaft 42hacks, die sich für nachhaltige Mobilität im Kanton St. Gallen einsetzt, das Mobilitätskonzept entwickelt.
Grenzüberschreitende Lösungen für Pendler
Das 3-Länder-Firmenabo ist Teil einer größeren Initiative, die den öffentlichen Verkehr in der Ostschweiz, Vorarlberg und Liechtenstein fördert. Es ermöglicht eine flexible und uneingeschränkte Nutzung des öffentlichen Verkehrs und wurde in Zusammenarbeit mit OSTWIND, VVV und LIEmobil entwickelt. Diese Initiative zielt darauf ab, Verkehrsstaus zu reduzieren und nachhaltige Pendlerlösungen zu fördern.
Michel Pfirter betont die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und sieht die Initiative als Modell für weitere Unternehmen in der Region. Interessierte Firmen können Informationen zu Konditionen und Bezugsmöglichkeiten per E-Mail an info@ostwind.ch anfordern.
Ein umfassendes Mobilitätskonzept
Um die Mobilität in der Region nachhaltig zu gestalten, sind umfassende Konzepte erforderlich. Inhalte wie integrierte Raum- und Verkehrsplanung, Mobilitätsbewusstsein sowie betriebliche Mobilitätsmanagement-Strategien sind entscheidend, um den Herausforderungen in der Verkehrsplanung zu begegnen. Der CAS Verkehrswende bietet hierzu praxisnahe Weiterbildung und thematische Blöcke, die alle Aspekte der zukünftigen Mobilität abdecken.
Die SFS Group und ihre Partner zeigen mit diesen Initiativen, dass eine umweltfreundliche und flexible Mobilität möglich ist. Es bleibt spannend, wie sich diese Entwicklungen in den kommenden Jahren weiter entfalten werden!