Ostschweiz im Gründerrausch: Ein Blick auf die dynamische Entwicklung der Neugründungen 2026
Heute ist der 30.06.2026 und der Blick auf die Firmengründungen in der Ostschweiz zeigt ein spannendes Bild. Im ersten Halbjahr 2026 konnten die Region und insbesondere St.Gallen einen echten Boom verzeichnen. St.Gallen hat mit 1’561 Neugründungen die Nase vorn, was einem beeindruckenden Wachstum von 10,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das ist nicht nur ein einfacher Anstieg, sondern ein Zeichen für die dynamische Gründungskultur, die hier am Puls der Zeit lebt. Auch Appenzell Ausserrhoden hat Grund zur Freude: Mit 158 neuen Eintragungen geht es um 9 Prozent nach oben. Da kann man schon mal ein bisschen Feiern, oder?
Doch nicht alle Kantone können mit dieser positiven Entwicklung mithalten. Thurgau hat einen Rückgang von 12,1 Prozent zu verzeichnen – 715 Neugründungen sind weniger als im Vorjahr. Und im beschaulichen Appenzell Innerrhoden sind die Zahlen sogar von 78 auf 53 gefallen. Das ist schon ein kleiner Schock für die Region, denn jeder Rückgang lässt Fragen aufkommen: Wo sind die kreativen Köpfe hin? Fehlt es an den richtigen Rahmenbedingungen?
Die Schweiz im Gründerfieber
Die gesamten Neueintragungen in der Schweiz wurden von der IFJ (Institut für Jungunternehmen) erfasst und belaufen sich auf stolze 28’538 – das ist ein Rekord für ein erstes Halbjahr! Simon May, Co-Geschäftsführer des IFJ, hebt die hohe Gründungsdynamik hervor. Es scheint fast so, als ob die Schweizer Unternehmer den Drang verspüren, ihre Ideen umzusetzen und neue Wege zu gehen. In größeren Wirtschaftszentren sind die Zahlen natürlich höher, aber die kleinen Kantone zeigen, dass sie ebenfalls im Rennen sind, zumindest wenn man die Gründungsintensität pro Einwohner betrachtet. Das lässt einen doch hoffen, dass auch in den weniger bevölkerten Regionen frischer Wind weht.
Es ist bemerkenswert, wie unterschiedlich die Entwicklungen in den Kantonen sind. Die prozentualen Veränderungen in kleinen Kantonen sollten jedoch mit einer gewissen Vorsicht betrachtet werden, wie das IFJ betont. Manchmal sind es gerade die kleinen Schritte, die zu einem großen Wandel führen können – und manchmal kann es auch schnell wieder bergab gehen. Das ist die Natur des Unternehmertums, nicht wahr?
Ein Blick in die Zukunft
Für all jene, die sich für die Unternehmensdemografie in der Schweiz interessieren, gibt es noch viele weitere spannende Informationen. Die Überlebensraten von Neugründungen sind ein wichtiges Thema, das zeigt, wie nachhaltig die Unternehmungen sind. Laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) gibt es dazu umfassende Daten und Analysen, die für Gründer und Interessierte aufschlussreich sind. Wer sich weiter informieren möchte, findet alles Wichtige auf der Webseite des BFS: Hier klicken für mehr Informationen.
Insgesamt ist die Gründungsszene in der Ostschweiz lebendig und zeigt, dass Unternehmergeist auch in schwierigen Zeiten gedeihen kann. Man darf gespannt sein, wie sich diese Entwicklungen in den kommenden Monaten weiter entfalten werden. Vielleicht steckt in der nächsten Gründungsidee das nächste große Ding – und wer weiß, vielleicht sind wir schon bald wieder am Feiern!
