Gestern Abend war es endlich so weit: Die offizielle Eröffnung des Pfadi-Kantonslagers «Tatzä» in Jonschwil hat die Herzen von rund 2500 Kindern und Jugendlichen aus St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden höher schlagen lassen. Nach einer intensiven Woche des Aufbaus, in der sich etwa 100 freiwillige Helfer ins Zeug gelegt haben, steht das Lagerdorf jetzt bereit für zwei Wochen voller Abenteuer und gemeinsamer Erlebnisse. Und was für ein Auftakt! Mit einer fantasievollen Märchenwelt, in der sogar sprechende Bären zu sehen waren, wurde die Eröffnungsfeier zu einem echten Highlight.

Die Freude war groß, als die Kindermusik-Band Laurent und Max auf die Bühne trat und das Publikum mit einem Überraschungsauftritt in ihren Bann zog. Die Stimmung war ausgelassen, als die 2500 Teilnehmenden den offiziellen Lagersong lautstark mitgesungen haben – man kann sich nur vorstellen, wie die Melodien durch die Degenau hallten! Die kommenden Tage sind gefüllt mit Geländespielen, sportlichen Aktivitäten und der Lagerküche, die für viele sicher ein kulinarisches Erlebnis sein wird.

Gemeinschaft und Abenteuer

Was das Lager so besonders macht? Es ist die Möglichkeit, in einer Gruppe zu leben, neue Freundschaften zu knüpfen und gemeinsam spannende Aktivitäten zu entdecken. Die Teilnehmenden werden nicht nur spielen, sondern auch viel über Teamgeist und Miteinander lernen. So entsteht eine bunte Mischung aus neuen Bekanntschaften und unvergesslichen Momenten – da wird sicher so mancher Scherz über die Lagerküche die Runde machen.

Dieses Konzept ist nicht nur in der Degenau zu finden. Auch woanders in der Schweiz und darüber hinaus erfreuen sich Pfadfinderlager großer Beliebtheit. Ein Beispiel ist das Zeltlager des Verbands Christlicher Pfadfinder*innen (VCP), das Mitte Juni in der Nähe von Grünberg stattfand. Unter dem Motto «Feuer und Flamme – fürs Pfadfinden» kamen über 120 Teilnehmer aus Mittel- und Osthessen zusammen, um die Natur zu erleben, Gemeinschaft zu spüren und an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen. Das zeigt, dass die Begeisterung für das Pfadfinden nicht nur in der Schweiz, sondern auch international wächst.

So bleibt zu hoffen, dass die nächsten zwei Wochen im Lager «Tatzä» ebenso aufregend werden wie die Eröffnung. Man hört schon jetzt die Rufe der Kinder, die sich auf ihre neuen Abenteuer freuen. Es ist ein Ort, an dem Erinnerungen entstehen, die ein Leben lang bleiben werden.

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