AmiGo: Die Zukunft der Mobilität startet in der Ostschweiz
Es gibt Neuigkeiten aus der Ostschweiz, die ein wenig futuristisch anmuten! Seit diesem Juni 2026 sind die selbstfahrenden Fahrzeuge von Postauto Schweiz in den Kantonen St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden unterwegs. Wer hätte gedacht, dass wir so schnell in die Welt von Science-Fiction eintauchen? Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat eine Ausnahmebewilligung für den Betrieb erteilt, und ja, es sind Sicherheitsfahrerinnen und -fahrer an Bord. Doch die Aufregung liegt in der Luft, denn ab 2027 könnten die „AmiGo“-Fahrzeuge tatsächlich Passagiere befördern. Unglaublich, oder?
Die Fahrzeuge sind in einem 80 Quadratkilometer großen Einsatzgebiet unterwegs und der Betrieb wird als „freihändig“ bezeichnet – das bedeutet, die Sicherheitsfahrer dürfen ihre Hände vom Steuer nehmen! Ein echter Schritt in die Zukunft, auch wenn wir aktuell noch auf den regulären Betrieb mit bis zu 25 Fahrzeugen warten müssen, der voraussichtlich 2027 starten soll. Gemeinsam mit Apollo Go, einem bekannten Hersteller im Bereich automatisiertes Fahren, wird daran gearbeitet, die „AmiGo“-Fahrzeuge auf Level 4 (hochautomatisiert) zu bringen. Wer hätte gedacht, dass Technologie so spannend sein kann?
Das Pilotprojekt AmiGo
Das Projekt ist mehr als nur ein technisches Experiment. Es ist eine Chance, Erfahrungen mit automatisierten, führerlosen Fahrzeugen zu sammeln. Der Regierungspräsident Beat Tinner hebt hervor, wie wichtig zukunftsorientierte Mobilität ist. Auch Jürg Wittwer vom Touring Club Schweiz (TCS) hat große Hoffnungen: Er erwartet tiefgreifende Veränderungen im öffentlichen Verkehr. Und das ist nicht nur ein leeres Versprechen. Mit einer Vielzahl von Partnern – darunter die Kantone St. Gallen, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Thurgau sowie das Bundesamt für Verkehr (BAV) – wird hier an einem umfassenden und verantwortungsvollen Einsatz von automatisierten Fahrzeugen gearbeitet.
Die ersten Testfahrten mit einer ausgewählten Nutzergruppe sind für das erste Halbjahr 2026 geplant. Und ja, auch hier werden Sicherheitsfahrer dabei sein. Man möchte schließlich sicherstellen, dass alles nach Plan läuft, bevor es richtig losgeht. Ein bisschen spannend ist es ja schon, oder? Besonders, wenn man daran denkt, dass die regulären Fahrten ohne Sicherheitsfahrer gegen Ende 2026 stattfinden könnten, vorausgesetzt, die Sicherheitsanforderungen sind erfüllt. Das wird ein großer Schritt für die Mobilitätsversorgung in der Ostschweiz, denn AmiGo wird mit 25 Fahrzeugen das größte geplante Angebot automatisierter Fahrzeuge in Europa darstellen.
Ein Blick über die Grenzen hinaus
In Europa, Asien und Amerika sind selbstfahrende Busse und Pkw bereits im Einsatz. Der Markt für automatisiertes Fahren wird für 2024 auf 41 Milliarden Euro geschätzt und könnte sich in den nächsten fünf Jahren sogar verdreifachen! In den USA und China gibt es bereits vollautomatisierte Taxis, die ganz bequem per App gebucht werden können. In Europa testen mehrere Städte autonome Busse, und auch in der Schweiz laufen aktuell zehn Pilotprojekte mit selbstfahrenden Bussen.
Die Herausforderungen sind jedoch alles andere als klein. Es besteht die Gefahr, dass private Mitfahrdienste den öffentlichen Verkehr negativ beeinflussen könnten. Deshalb sind gesetzliche Rahmenbedingungen nötig, um die Integration von automatisierten Fahrzeugen in den öffentlichen Verkehr zu regeln. Und obwohl vollautomatisierte Busse eine echte Unterstützung für den öffentlichen Verkehr im ländlichen Raum darstellen können, bleibt die Frage, wie wir das Ganze sinnvoll umsetzen.
Wenn wir an die Zukunft denken, die vielleicht ein bisschen mehr wie ein Science-Fiction-Film aussieht, sind wir gespannt, wie sich die Dinge entwickeln. Vielleicht wird der Alltag bald anders aussehen, und wir werden eines Tages in einem „AmiGo“ Platz nehmen, während das Auto uns sicher ans Ziel bringt. Wer weiß das schon? Die Zukunft der Mobilität ist auf jeden Fall vielversprechend und aufregend!
