Heute, am 10. Mai 2026, ist es endlich so weit: Das eidgenössische Feldschiessen steht vor der Tür! Vom 29. bis 31. Mai wird der Kanton Aargau mit seinen 47 Schiessplätzen zum Schauplatz eines der größten Schützenfeste der Welt. Ein wahres Highlight für alle schiessbegeisterten Schweizer, egal ob jung oder alt. Denn teilnehmen kann jeder Bürger ab 10 Jahren – und das ganz gratis! Wer keine eigene Ordonnanzwaffe hat, muss sich keine Sorgen machen, denn Leihwaffen sind ebenfalls verfügbar. Da kann man sich ja gleich auf den ersten Schuss freuen!
Um die Motivation der Schützen zu fördern, fand kürzlich ein Kick-off-Event in Möhlin statt, organisiert vom Aargauischen Schiesssportverband (AGSV). Hier kamen über 100 Schützinnen und Schützen aus allen elf Bezirken des Kantons zusammen. Das Ganze wurde von dem neuen Feldchef Werner Schraner geleitet, der auch gleich eine Bilanz über das vergangene Jahr zog. Überraschenderweise blieb der Kanton Aargau in Bezug auf die Teilnehmerzahlen hinter dem schweizweiten Trend zurück. Aber Kopf hoch! Der AGSV hat sich ganz klar Ziele für 2026 gesetzt: mehr Teilnehmer in allen Disziplinen und oberste Priorität auf unfallfreie Anlässe.
Ein Blick auf die Herausforderungen
Die Herausforderungen sind nicht zu unterschätzen. Divisionär Alexander Kohli sprach bei der Veranstaltung über die militärischen Konflikte in Europa und die Cyberangriffe auf die Schweiz. Ein Aufruf zur Wachsamkeit, der uns allen ins Gewissen redet. Zudem betonte Regierungsrat Jean-Pierre Gallati, der selbst am Feldschiessen teilgenommen hat, die Verwundbarkeit der Schweiz, insbesondere im Bereich Infrastruktur. Das sind alles Themen, die uns beschäftigen sollten – besonders wenn wir uns in den Schützengräben versammeln.
Doch nicht alles dreht sich nur um ernste Themen. Die Stadtpräsidentin von Rheinfelden, Claudia Rohrer, lobte die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Schiessvereinen. Das ist auch wichtig! Nur gemeinsam können wir das Feldschiessen zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Von den über 120.000 Schützen, die landesweit erwartet werden, werden alleine im Aargau zwischen 11.000 und 12.000 Teilnehmer zum Schiessen antreten. Das ist schon eine ordentliche Menge!
Technische Neuerungen und Nachhaltigkeit
Die technische Seite des Schiesssports kommt ebenfalls nicht zu kurz. René Zweifel, ein Vertreter von CodingFarm, stellte die neuesten Entwicklungen in der Datenübermittlung vor. Mit einem System namens „Winfire“, das weiterentwickelt wird, sollen die Vereine ihre Daten einfacher und effizienter erfassen können. Die Testversion steht den Vereinen schon zur Verfügung, und das aktualisierte System soll bald aufgeschaltet werden. Nachhaltigkeit wird ebenfalls großgeschrieben. Werner Schraner hat die Bedeutung der digitalen Kommunikation hervorgehoben und will den Papierverbrauch reduzieren.
Es bleibt spannend, was die nächsten Wochen bringen werden, und ich bin sicher, dass das Feldschiessen 2026 ein voller Erfolg wird. Mit viel Engagement und der richtigen Portion Leidenschaft wird es gelingen, die Menschen für diesen traditionellen Sport zu begeistern. Und wer weiß – vielleicht erleben wir sogar einen Rekord an Teilnehmerzahlen im Aargau! Auf jeden Fall heißt es bald: Auf die Plätze, fertig, los!