Heute ist der 8.07.2026 und die Aufregung in der Luft ist fast greifbar! Der Aargau hat beim 59. Eidgenössischen Schützenfest in Chur gleich doppelt triumphiert. Was für ein Tag für die Aargauer Schützen! Am Tag der Jugend haben gleich zwei talentierte Schützen aus dem Aargau die Medaillen errungen. Florian Deubelbeiss, erst 20 Jahre alt und aus Ammerswil, hat den U21-Titel im Gewehrschiessen auf 300 Meter gewonnen. Und als ob das nicht genug wäre, hat der erst 13-jährige Fabian Hunn aus Wohlen den U15-Titel in der Feldpistole geholt. Ein echtes Schützenfest für die Region!

Der Aargauer Schiesssportverband (AGSV) hat mit diesen beiden Siegen gleich zwei von sechs möglichen Medaillen am heutigen Jugendtag abgeräumt. Der Präsident der Schützengesellschaft Ammerswil, Stefan Leder, wird sich sicher einen Grund mehr freuen, die Erfolgsgeschichte des Aargauer Schiesssports fortzuschreiben. Florian Deubelbeiss glänzte nicht nur als Qualifikationssieger mit beeindruckenden 191 Punkten in der 20-Schluss-Vorrunde, sondern setzte sich im Finale mit 2109:2047 gegen seinen Kontrahenten Béla Schmid aus Thurgau durch. Im vergangenen Jahr hat Deubelbeiss nahezu alle Wettkämpfe gewonnen und kürzlich die beste Lehrabschlussprüfung im Aargau abgelegt – das ist schon eine sehr beachtliche Leistung!

Fabian Hunn: Ein aufstrebender Stern

Fabian Hunn ist ein noch junges Talent, das seit zwei Jahren mit der Sportpistole unterwegs ist. Seine Trainer, allen voran Markus Thut, haben ihn gut auf diesen großen Tag vorbereitet. Unterstützung bekommt er auch von seinen Eltern, dem Vater Patrik und der Mutter Franziska. Hunn erzielte im U15-Feld das beste Qualifikationsresultat mit 173 Punkten. Der Final war ein echter Krimi – nach anfänglichen Schwierigkeiten kämpfte sich Hunn zurück und erzielte einen 14:12 Volltreffer gegen den Thurgauer Tim Plecas. Nach dem Sieg gab es eine emotionale Szene: Vater Patrik, ganz überwältigt von Stolz, umarmte seinen Sohn. „Der Erfolg ist das Ergebnis eines beträchtlichen Trainingsaufwands“, sagte er und das merkt man Hunn wirklich an.

Eine Tradition, die verbindet

Das Eidgenössische Schützenfest hat eine fast 200-jährige Tradition. 1824 fand das erste offizielle Fest in Aarau statt, und seither hat sich dieses Event zum größten Sportanlass der Schweiz entwickelt. Mit bis zu 50.000 Teilnehmenden und ebenso vielen Besuchern wird das Fest jedes Mal zu einem riesigen Spektakel. Historisch gesehen gibt es sogar Belege für Schützenwettbewerbe seit dem Jahr 1442. Welch beeindruckender Rückblick auf die Wurzeln des Schiessens in der Schweiz, das einst als Teil der Wehrhaftigkeit galt und von den Regierungen gefördert wurde!

Das nächste Eidgenössische Schützenfest wird im Jahr 2026 in Chur stattfinden – und die Vorfreude ist groß. Es ist nicht nur ein Fest für die Schützen, sondern auch für die Gemeinschaft. Der Zusammenhalt, die Freude am Wettkampf und die Leidenschaft für diesen Sport machen das Schützenfest zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten.

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Die Schützenfest-Tradition hat ihr Gewicht, denn sie bringt die verschiedenen Kantone zusammen und zeigt, wie wichtig der Schiesssport für die Schweiz ist. Es sind nicht nur die Medaillen, die zählend, sondern auch die Geschichten, die während dieser Feste erzählt werden. So wird das Schützenfest mehr als nur ein einfacher Wettkampf, es ist ein Teil der Schweizer Identität, die durch Jahrhunderte gewachsen ist.