Zürich im Auf und Ab: Ombudsmann Trachsel feiert Rückkehr, während die Töss-Stafette dem Wetter zum Opfer fällt
Heute ist der 22. Juni 2026 – ein Tag, der in Zürich gleich aus mehreren Gründen für Aufregung sorgt. Jürg Trachsel, ein bekanntes Gesicht in der politischen Landschaft, wurde erneut zum Ombudsmann des Kantons Zürich gewählt. Mit 142 Stimmen hat der 64-jährige Anwalt, der seit 2018 im Amt ist, das Vertrauen des Kantonsrates erneut erhalten. Trachsel, der auch als früherer Chef der SVP-Fraktion und Kantonsratspräsident bekannt ist, wird die Ombudsstelle bis 2030 leiten. Anja Künzler steht ihm als Ersatzperson zur Seite. Die Ombudsperson fungiert als unabhängige Mittlerin und bietet Unterstützung für all jene, die Probleme mit kantonalen Behörden oder Verwaltungsstellen haben.
Die Ombudsstelle ist nicht nur dafür da, um Konflikte zu lösen, sondern auch, um Menschen in schwierigen Situationen zu helfen. Egal ob es sich um private oder juristische Personen handelt, jeder kann sich an die Ombudsperson wenden, wenn es Schwierigkeiten mit den Behörden gibt. Auch bei Problemen mit Gemeinden, sofern es in deren Gemeindeordnung vorgesehen ist, kann Unterstützung angeboten werden. Besonders spannend ist, dass diese Stelle auch für Kirchgemeinden der Evangelisch-reformierten Landeskirche im Kanton Zürich zuständig ist. Einfach gesagt, wenn jemand im Gesetzesdschungel den Überblick verloren hat, hilft die Ombudsperson, wieder Licht ins Dunkel zu bringen.
Absage der Töss-Stafette
Doch während Trachsel seinen neuen Vertrag feiert, gibt es auch weniger erfreuliche Nachrichten. Die Töss-Stafette, einer der größten kantonalen Schulsportanlässe, wurde aufgrund einer Hitzewelle abgesagt. Ursprünglich für heute geplant, hätte diese Veranstaltung über 2500 Schülerinnen und Schüler aus dem Kanton Zürich anziehen sollen. Die Absage kam nicht aus dem Nichts: Am 19. Juni gab das Organisationskomitee bekannt, dass die Hitzewarnung der Stufe 3 eine sichere Durchführung unmöglich macht. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt in solchen Fällen, körperliche Aktivitäten im Freien zu vermeiden. Es ist ein klarer Fall von Gesundheit geht vor – auch wenn die Vorfreude auf den Wettkampf bei vielen groß war.
Das Organisationskomitee hat sich intensiv mit der Situation auseinandergesetzt und verschiedene Maßnahmen zur Sicherheit der Teilnehmer geprüft. Leider blieb ihnen keine andere Wahl, als die Veranstaltung abzusagen. Man kann sich vorstellen, wie enttäuscht die jungen Sportlerinnen und Sportler waren, die sich auf diesen Tag gefreut hatten. Die nächste Töss-Stafette ist bereits für den 15. Juni 2027 angesetzt. Ein Lichtblick, wenn man bedenkt, dass das Komitee plant, zukünftige Veranstaltungen besser auf die Herausforderungen von Hitzewellen vorzubereiten. Es bleibt zu hoffen, dass das Wetter beim nächsten Mal besser mitspielt.
In einer Zeit, in der das Wetter immer unberechenbarer wird, zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, sowohl in der Politik als auch im Sport vorausschauend zu handeln. Die Ombudsstelle und ihre Aufgaben sind dabei ein wertvolles Instrument für die Bürgerinnen und Bürger, die sich in einem komplexen System zurechtfinden müssen. Auf die nächsten Jahre, die sicher spannend werden! Und vielleicht, nur vielleicht, wird die Töss-Stafette im nächsten Jahr nicht nur ein sportliches, sondern auch ein wettertechnisches Highlight!
