Was für ein Abend in Zürich! Am 27. Mai 2026 verwandelte sich das Letzigrund Stadion in eine wahre Rock-Arena, als Metallica die Bühne betraten. Fast 50.000 Fans füllten die Ränge, bereit, ihre Helden zu feiern. Das Wetter war ganz nach dem Geschmack der Metal-Fans – bei 30 Grad Hitze gab es keine Ausreden, um nicht mitzurocken. Die Vorband Gojira heizte bereits um 18:30 Uhr ordentlich ein, während die Band selbst sich noch im Hotel aufhielt und sich auf den großen Auftritt vorbereitete.

Um 20:20 Uhr war es dann endlich soweit. Metallica eröffnete das Konzert mit dem Klassiker „Creeping Death“. Die Setlist war ein wahres Best-of, das die Herzen der Fans höher schlagen ließ. Hits wie „For Whom The Bell Tolls“, „Nothing Else Matters“ und „Enter Sandman“ als Zugabe – die Menge war außer sich! James Hetfield, der Frontmann, lobte nicht nur die Stadt Zürich, sondern auch die leidenschaftlichen Fans, die ihn und seine Band über die Jahre begleitet haben. Und das, obwohl er in der Vergangenheit mit seinen eigenen Dämonen, insbesondere der Alkoholsucht, zu kämpfen hatte. Es ist bemerkenswert, wie fit die Bandmitglieder, alle über 60 Jahre alt, auf der Bühne standen.

Ein Überraschungsauftritt und ein feiner Abend

Ein ganz besonderer Moment des Abends war, als Bassist Robert Trujillo in Berndeutsch „Alperose“ von Polo Hofer sang – und das abgelesen vom Notenständer! Der Kalifornier, der zwar keine Schweizer Wurzeln hat, berührte mit seiner Darbietung die Herzen vieler Anwesenden. Komischerweise war das ein Highlight, das man so nicht erwartet hätte. Und während die Band im Restaurant Fischer’s Fritz am Zürichsee speiste, waren vor dem Stadion viele Fans, die kein Ticket ergattern konnten, lautstark am Feiern. Der Spirit von Metallica war einfach überall spürbar, selbst draußen vor dem Stadion.

Die M72 World Tour, Teil dieser grandiosen Konzertreihe, zeigt, wie stark sich Metallica seit ihrem ersten Auftritt in Europa 1984 verändert hat. Aus einer Band ist mittlerweile ein Milliardenunternehmen geworden, geschätzt auf 1,76 Milliarden Dollar. Die Tourneen sind nicht nur ein Eckpfeiler ihres Erfolgs, sondern auch eine logistische Meisterleistung – 87 Lastwagen sind für die Europa-Termine im Einsatz, um Equipment und Bühnenkonstruktionen zu transportieren. Das ist schon beeindruckend!

Nach dem Konzert

Die Reinigungskosten nach dem Konzert waren im Ticketpreis enthalten, was die Fans sicherlich beruhigte. Schließlich hinterließen sie nach einem solchen Spektakel nicht nur ihre Stimmen, sondern auch jede Menge Müll. Aber hey, das gehört dazu! Man kann sagen, dass Metallica nicht nur musikalisch, sondern auch organisatorisch auf der Höhe der Zeit sind. Und während die letzten Töne verklingen, bleibt die Frage: Wer hätte gedacht, dass eine Rockband so viele Herzen erobern kann – in Zürich, in der Schweiz, und darüber hinaus?

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