Heute, am 4. Mai 2026, pulsiert Zürich im Zeichen des Klimas. Die erste Climate Week Zurich hat ihre Tore geöffnet und zieht mit über 250 Veranstaltungen mehr als 10.000 Teilnehmer an. Von Umweltorganisationen wie Greenpeace über Rückversicherer wie SwissRe bis hin zum Bundesamt für Umwelt sind alle dabei, die Rang und Namen haben. Die Eröffnungszeremonie im Zürcher Opernhaus hat schon für ordentlich Aufsehen gesorgt, und Geschäftsführer Johannes Pokorny ist überrascht über das große Interesse. Die Stadt Zürich will sich als europäische Klimaplattform positionieren – ein Ziel, das ambitioniert klingt, aber durchaus machbar ist. Man denke nur an das Beispiel New York in den USA. Hier wird nicht nur diskutiert, sondern aktiv gehandelt!
Die Veranstaltungen widmen sich einer breiten Palette von Themen, die von der Kommunikation über den Klimawandel bis hin zur Erkennung von Greenwashing reichen. Man könnte meinen, dass solche Diskussionen etwas trocken sind, doch die Organisatoren betonen, wie wichtig persönliche Treffen für die Zusammenarbeit sind. Fast alle Events finden in Präsenz statt, was die Möglichkeit bietet, direkt ins Gespräch zu kommen und Ideen auszutauschen. Einzig die Diskussion über den ökologischen Fußabdruck durch die Anreise von Tausenden wirft einen kleinen Schatten auf die Veranstaltung. Aber hey, das Engagement ist das, was zählt, oder?
Ein Raum für Innovationen
Die Climate Week Zurich ist Europas führende, geschäftsorientierte Klimaplattform. Hier treffen sich Geschäftsleiter, politische Entscheidungsträger, Forscher und kreative Köpfe, um Lösungen zu finden, die nicht nur gut auf dem Papier aussehen, sondern auch messbare Ergebnisse liefern. Über 200 Partnerorganisationen aus verschiedenen Sektoren und Größen sind involviert. Das ist bereits ein großes Netzwerk, das sich gemeinsam auf die Fahnen geschrieben hat, den Klimawandel nicht nur zu thematisieren, sondern aktiv zu bekämpfen. Die Woche bietet eine ideale Gelegenheit, konkrete und messbare Lösungen für Klimaminderung, Resilienz und Anpassung zu entwickeln.
Im Hintergrund gibt es zudem die aktuellen Entwicklungen in Deutschland, die nicht ganz unwichtig sind. Das Bundesverfassungsgericht hat die ersten Änderungen des Bundes-Klimaschutzgesetzes beschlossen und dabei einen verschärften Zielpfad für die Minderung der Treibhausgas-Emissionen festgelegt. Bis 2030 sollen mindestens 65 % weniger Emissionen als 1990 erreicht werden. Diese Maßnahmen betreffen verschiedene Sektoren wie Energiewirtschaft, Industrie und Verkehr. Es ist klar, dass solche Initiativen nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz eine Rolle spielen müssen, um den Klimazielen gerecht zu werden.
Zurück zur Climate Week: Hier wird nicht nur geredet, sondern auch nach Lösungen gesucht, die in den Alltag und in Geschäftsmodelle integriert werden können. Das Ziel ist es, die Diskussionen zu messen und Lehren für die nächste Climate Week zu ziehen. Auf die nächste Runde in Zürich darf man gespannt sein – die ist bereits für das kommende Jahr geplant. Irgendwie hat man das Gefühl, dass diese Woche der Beginn von etwas Größerem sein könnte. Es bleibt abzuwarten, welche Ideen und Impulse hier ihren Ursprung finden. Die Atmosphäre ist auf jeden Fall elektrisierend!