Die Vorfreude auf den Nationalfeiertag am 1. August ist in diesem Jahr getrübt. Die anhaltende Trockenheit und eine bevorstehende Hitzewelle haben in mehreren Schweizer Kantonen zu Feuerwerksverboten geführt. Das bedeutet für viele: Kein Böllern, kein Funkeln und kein strahlendes Farbenspiel am Himmel. Betroffen sind unter anderem die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Luzern, Solothurn und Schaffhausen. Das ist schon eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass mehr als die Hälfte der Kantone ein kantonweites Feuerwerksverbot verhängt hat. Und der Nationalfeiertag? Naja, der wird für viele zum ruhigen Feiertag ohne das gewohnte Knallen.

In Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden gibt es sogar ein absolutes Verbot für alle Arten von Feuerwerken, einschließlich Raketen und Höhenfeuer. Für die Feuerwerksliebhaber in Schaffhausen wird es noch bitterer: Hier ist das Abbrennen von Feuerwerk und Höhenfeuern auf dem gesamten Kantonsgebiet untersagt. Das große Feuerwerk „Fire on the rocks“ sowie das Rheinfall-Feuerwerk wurden ebenfalls aufgrund der Trockenheit abgesagt. Traurig, oder?

Die Situation ist ernst

Aktuelle Wetterprognosen sagen leider keinen Regen in Sicht – und das macht die Situation noch prekärer. Im Wald und in Waldnähe gelten in allen Kantonen Feuerverbote. Die Waldbrandgefahr hat in weiten Teilen der Schweiz bereits Stufe 4 von 5 erreicht. Das ist nicht zu unterschätzen. Hier kann ein einfaches Streichholz, ein Funke oder sogar ein Blitzschlag katastrophale Folgen haben. Die Kantone haben unterschiedlich auf die Lage reagiert, von „keine Maßnahmen“ bis hin zu absoluten Feuerverboten.

Ein paar Ausnahmen gibt es allerdings. In Basel beispielsweise dürfen offizielle Feuerwerke zum Nationalfeiertag stattfinden, was für die Stadt eine kleine Erleichterung darstellt. Auch im Kanton Thurgau sind bewilligte Großfeuerwerke erlaubt, trotz des absoluten Feuerwerksverbots. Das ist schon ein kleiner Lichtblick in dieser trüben Lage. Aber auch hier gilt: Vor dem Kauf von Feuerwerk sollten unbedingt die aktuellen Regeln im Kanton und in der Gemeinde geprüft werden. Schließlich könnte es sein, dass das Feuerwerk am Ende doch nicht gezündet werden darf.

Feuerverbote und ihre Auswirkungen

Die Situation in den Kantonen ist nicht einheitlich. Während in einigen Regionen wie Uri bewilligte Feuerwerke auf Seen erlaubt sind, gilt in anderen, wie etwa in Bern, ein sofortiges und umfassendes Feuerwerksverbot. Hier darf am Nationalfeiertag kein Feuerwerk gezündet werden, außer auf Seen durch Fachpersonen. Das ist schon ein bisschen paradox, oder? Die lieben Feuerwerksfreunde müssen hoffen, dass sich das Wetter bald bessert und die Verbote gelockert werden. Die Wetterprognosen bis zur nächsten Woche versprechen viel Sonne und hohe Temperaturen – eine kurzfristige Entspannung ist also nicht in Sicht.

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Ich kann mir gut vorstellen, wie sehr sich viele auf das traditionelle Feuerwerk gefreut haben. Die bunten Farben am Nachthimmel, das Knallen und die Freude der Menschen – das alles wird dieses Jahr anders aussehen. Vielleicht gibt es ja in der Gemeinde Riehen BS eine interessante Alternative zum Höhenfeuerwerk: Ein bodennahes, kaltsprühendes Feuerwerk! Das könnte zumindest ein wenig den Glanz des Feiertags zurückbringen.