Wasserkraft mit Weitsicht: Uris neue Bauprojekte für eine grüne Zukunft
In der malerischen Region Uri tut sich was – und das nicht nur in der Natur! Die Kraftwerk Göschenen AG, kurz KWG, hat große Pläne. Ein Projekt, das für frischen Wind in der Wasserkraftnutzung sorgen soll: die Erhöhung des Staudamms. Ja, genau, da wird nicht nur an kleinen Schrauben gedreht, sondern gleich ein ganzes Bauprojekt gestartet. Vorabklärungen sind bereits gemacht und die ersten Schritte in Richtung Umsetzung sind klar – die Zeichen stehen auf Grün!
Im Herzen des Kraftwerks Göschenen wird das Wasser der Reuss aus dem idyllischen Göscheneralpsee genutzt. Diese Dammerhöhung gehört zu einer Liste von 16 priorisierten Wasserkraftprojekten des Bundes. Das klingt beeindruckend, oder? Und das Beste daran: Laut KWG gibt es keine grundsätzlichen Hindernisse, die dem Vorhaben im Weg stehen. Hochwasser- und Erdbebensicherheit? Fragen zu Wasserzuleitungen und Triebwasserwegen? Alles geklärt! So macht man das.
Ein langer Weg bis zur Umsetzung
Die Bauprojektierung wird voraussichtlich bis zum Frühjahr 2027 dauern – also noch ein bisschen Geduld haben wir. Danach folgt eine öffentliche Auflage, und wenn alles glatt läuft, könnte der eigentliche Baustart frühestens 2029 erfolgen. Aber halt, hier wird’s spannend: Die Investition hängt von einer Restwertvereinbarung mit dem Kanton Uri und den Korporationen Uri und Urseren ab. Schließlich laufen die Konzessionen 2043 aus. Klingt nach einer Menge Bürokratie, aber so ist das im Leben!
Die Dammerhöhung selbst wird zwar nur eine geringfügige Steigerung der Stromproduktion bewirken, aber in der Reusskaskade – das sind Göschenen, Wassen und Amsteg – können jährlich rund 60 Gigawattstunden Strom vom Sommer in den Winter verlagert werden. Das entspricht dem jährlichen Strombedarf von etwa 13.500 Vierpersonen-Haushalten. Ein echter Beitrag zur Energiewende!
Nachhaltigkeit im Fokus
Doch nicht nur in Göschenen wird an der Zukunft der Wasserkraft gearbeitet. Auch das Kraftwerk Pradapunt steht in den Startlöchern. Hier wird daran gearbeitet, die negativen Auswirkungen des Kraftwerks Litzirüti auf die Tier- und Pflanzenwelt zu beheben. Ein Bundesgesetz verpflichtet Wasserkraftwerksinhaber, bis 2030 Beeinträchtigungen zu beseitigen. Der Plan sieht unter anderem die Ableitung des Schwallwassers in einen unterirdischen Stollen vor, was den Abfluss unterhalb des Kraftwerks konstant halten soll. Und das ist nicht nur ein netter Nebeneffekt – damit können rund 10.000 Vierpersonenhaushalte mit Strom versorgt werden!
Die installierte Leistung des neuen Kraftwerks beträgt 10 Megawatt. Die Umweltverträglichkeitsprüfung ist bereits im Gange, und die ersten Untersuchungen zeigen, dass das Projekt umweltverträglich ist. Eine positive Nachricht für alle Naturliebhaber! Für die Region ist das ein echter Gewinn. Schließlich zeigt sich, dass Fortschritt und Umweltschutz Hand in Hand gehen können.
Die Planung für das Pradapunt-Projekt begann schon 2008, wurde aber aufgrund niedriger Strompreise im Jahr 2016 sistiert. Die Situation hat sich jedoch durch den Ukraine-Krieg und die daraus resultierende Stromknappheit im Jahr 2022 geändert. Ab 2031 soll das Schwallwasser dann unterirdisch nach Pradapunt geleitet werden. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf etwa 81 Millionen Franken. Die Gemeinde Arosa wird am 9. Februar 2025 über die Konzessionserteilung entscheiden – ein spannender Moment für die Region!
Die Zukunft der Wasserkraft in Uri ist also in Bewegung – die Zeichen stehen auf Fortschritt und Nachhaltigkeit!
