Super Biker 2026: Absage der Veranstaltung, aber die Sicherheitskampagne rollt weiter
Heute ist der 18.06.2026, und die Vorfreude auf die Veranstaltung „Super Biker 2026“ am Urnerboden ist spürbar. Die Sonne strahlt vom Himmel und die Klausenstraße wird ab 10.00 Uhr zum Schauplatz für Motorradfahrer und Sicherheitsinteressierte. Ursprünglich war die Veranstaltung als großes Treffen geplant, organisiert von den Kantonspolizeien Uri und Glarus, dem Amt für Strassen- und Schiffsverkehr Uri, der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz (FMS) und der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU). Das Ziel? Ein Austausch über Verkehrssicherheit, Unfallprävention und technische Fragen für Motorradfahrer. Aber halt! Die Vorfreude wurde gebremst, denn aufgrund eines sicherheitspolizeilichen Großereignisses in der Zentralschweiz musste die Kantonspolizei Uri ihre Einsatzkräfte abziehen und die Veranstaltung absagen.
Die Organisatoren bedauern die Absage zutiefst und danken allen Beteiligten für ihr Engagement. Doch die Kampagne „Super Biker“ wird unabhängig von der abgesagten Veranstaltung fortgeführt. Immerhin geht es darum, das Sicherheitsbewusstsein der Motorradfahrer zu stärken und Unfälle zu reduzieren. Das ist ein Thema, das uns alle betrifft – und das nicht nur hier in der Schweiz, sondern auch in Deutschland, wo im Jahr 2024 2.770 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ihr Leben verloren haben.
Ein Blick auf die Kampagne
Die „Super Biker“-Kampagne wird sich nun von Mai bis Oktober mit Plakaten entlang beliebter Motorradstrecken bemerkbar machen. Informative Broschüren mit wertvollen Tipps für sicheres Motorradfahren werden verteilt. Vor Ort stehen auch Vertreter der beteiligten Organisationen für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Das Schöne daran? Fachpersonen des Strassenverkehrsamtes beantworten technische Fragen zu Motorrädern und bieten wertvolle Einblicke.
Die Kantonspolizei Glarus hat zudem angekündigt, regelmäßige Verkehrsüberwachungen und Geschwindigkeitskontrollen auf stark frequentierten Motorradstrecken durchzuführen. Dabei wird nicht nur die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften überprüft, sondern auch die technischen Anforderungen an die Fahrzeuge und die Lärmbelastung. Ein Schritt, der nicht nur für die Sicherheit der Motorradfahrer, sondern auch für die gesamte Verkehrssituation wichtig ist. Und ganz ehrlich, wer möchte schon mit einem schlechten Gewissen auf der Straße unterwegs sein?
Verkehrssicherheit als gesamtgesellschaftliches Anliegen
Die Verkehrssicherheit ist ein Thema, das uns alle angeht und das die Zusammenarbeit von Staat und Gesellschaft erfordert. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMV) verfolgt mit der „Vision Zero“ das ehrgeizige Ziel, keine Toten im Straßenverkehr mehr zu haben. Eine Herausforderung, die nur gemeinsam bewältigt werden kann. Der „Pakt für Verkehrssicherheit“, der bereits 2021 ins Leben gerufen wurde, zeigt, dass es ernsthafte Bemühungen gibt, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Ein kleiner Lichtblick: Jährlich stellt der Bund etwa 15 Millionen Euro für Präventionsmaßnahmen zur Verfügung. Diese Gelder fließen in Aufklärungsmaßnahmen und Kampagnen, die die Verkehrssicherheit verbessern sollen. Es ist beruhigend zu wissen, dass an vielen Fronten gearbeitet wird, um die Straßen sicherer zu machen. Und wie wichtig das ist, zeigen die Zahlen – ein Rückgang der Verkehrstoten um 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, aber dennoch bleibt noch viel zu tun.
Die Absage von „Super Biker 2026“ ist ein herber Rückschlag, aber die Kampagne wird weiterleben und uns alle daran erinnern, dass Sicherheit auf den Straßen immer an erster Stelle stehen sollte. Motorradfahren soll Freiheit bedeuten – aber auch Verantwortung. Deshalb ist es wichtig, dass wir alle an einem Strang ziehen, um die Straßen sicherer zu machen. Und wer weiß, vielleicht gibt es in der Zukunft einen neuen Anlauf für „Super Biker“ – wir bleiben gespannt!
