Schneller als erlaubt: Die Polizei zieht die Notbremse auf den Alpenpässen
Heute ist der 26. Juni 2026 und die Kantonspolizei Uri hat wieder einmal ihre Geschwindigkeitskontrollen auf den beliebten Alpenpassstraßen durchgeführt. Im Rahmen der Aktion „Feuerstuhl“ wurde am 26. Juni eine umfangreiche Kontrolle auf der Susten-, Furka- und Oberalppassstraße durchgeführt. Die Höchstgeschwindigkeit ausserorts liegt bei 80 km/h – eine Regelung, die für viele Verkehrsteilnehmer oft schwer zu akzeptieren scheint. Doch die Realität ist: Sicherheit geht vor!
Die Polizei hat bei diesen Kontrollen gleich vier Anzeigen und ebenso viele Ordnungsbussen ausgesprochen. Ein Motorradfahrer, der mit satten 122 km/h geblitzt wurde, musste sofort seinen Führerausweis abgeben. Das ist schon ein ganz schöner Hammer! Aber er war nicht der einzige, der sich nicht an die Geschwindigkeitsvorschriften hielt. Ein weiteres Fahrzeug fuhr mit 108 km/h und hatte zudem zwei Reifen mit zu geringem Profil. Das schadet nicht nur dem eigenen Fahrzeug, sondern auch der Sicherheit auf den Straßen.
Die erste „Feuerstuhl“-Aktion im Mai
<pInteressanterweise fand bereits am 4. Mai 2024 die erste Geschwindigkeitskontrolle der Aktion „Feuerstuhl“ statt, und zwar auf der Oberalppassstraße. Bei dieser Aktion, die rund vier Stunden dauerte, wurden etwa 200 Fahrzeuge gemessen. Dabei fielen gleich sieben Fahrer auf, die die erlaubte Geschwindigkeit überschritten. Die schnellsten waren mit 107 km/h und 110 km/h unterwegs – ganz schön flott für die kurvenreichen Pässe! Insgesamt wurden 11 Ordnungsbussen ausgestellt, und auch hier gab es drei Fahrer, die an die Staatsanwaltschaft verzeigt wurden.
Zusätzlich gab’s bei dieser Kontrolle auch mehrere Mängellisten, da einige Fahrzeuge wegen übermäßigen Lärms und einer zu lauten Auspuffanlage beanstandet wurden. Man kann sich vorstellen, wie sehr das den Anwohnern auf den Wecker geht. Die Aktion hat also nicht nur das Ziel, Schnellfahrer und Raser aus dem Verkehr zu ziehen, sondern auch die allgemeine Verkehrssicherheit auf den Alpenpassstraßen zu verbessern.
Verkehrssituation auf den Alpenpässen
Wenn man sich die Verkehrssituation auf den Alpenpässen anschaut, ist klar, dass nicht nur die Geschwindigkeitskontrollen wichtig sind. Baustellen, Schnee und Glätte können die Fahrt durch die malerischen Landschaften zu einer echten Herausforderung machen. Es ist immer gut, sich vor der Reise über die aktuelle Situation zu informieren. Der Zustand der Straßen ist entscheidend, um sicher ans Ziel zu kommen. Immerhin wollen wir ja die Schönheit der Natur genießen und nicht in einem Stau oder gar einem Unfall enden.
Die Pässe, die durch ihre atemberaubenden Landschaften bestechen, können bei der falschen Geschwindigkeit schnell zu gefährlichen Orten werden. Daher ist es wichtig, die Geschwindigkeitslimits zu respektieren und auf die eigene Sicherheit sowie die der anderen Verkehrsteilnehmer zu achten. Schließlich sind die Alpen nicht nur ein Ort für Adrenalinjunkies – hier möchte jeder sicher ankommen!
