Gestern war ein bedeutender Tag für die Mitte Uri. Der langjährige Präsident Flavio Gisler hat an der Generalversammlung am 20. Mai 2026 seinen Rücktritt bekannt gegeben. Nach stolzen neun Jahren im Amt zieht er Bilanz und schaut auf viele politische Erfolge zurück. Besondere Erwähnung fand die Nominierung von Heidi Z’graggen als Bundesratskandidatin sowie die Wahlsiege auf verschiedenen Ebenen – Landrat, Regierungsrat, Nationalrat und Ständerat. Ja, da hat er einiges zu feiern!
Flavio Gisler, der in Schattdorf aufgewachsen ist, hat nicht nur die politische Bühne erobert, sondern auch eine beachtliche Karriere im Rechtswesen hingelegt. Nach seiner Matura an der Kantonalen Mittelschule 2007 und dem Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Bern schloss er 2014 mit dem Anwaltspatent ab. Seit 2015 führt er seine eigene Anwaltskanzlei. Ein Mann mit vielen Talenten also!
Ein neuer Wind weht
Mit dem Rücktritt von Gisler wird Kurt Gisler, der Landrat aus Attinghausen, neuer Präsident der Mitte Uri. Dieser bringt nicht nur parlamentarische Erfahrung mit, sondern auch seine Fähigkeiten als KMU-Unternehmer. Es wird spannend zu sehen, wie er die Geschicke der Partei weiterführen wird. Ein frischer Wind, sozusagen! In der Kontrollkommission gibt es ebenfalls einen Wechsel: Altdorfer Gemeinderätin Marlies Rieder wird durch Landrat Tobias Gisler ersetzt. Die Delegierten für die Bundespartei wurden gewählt, und das Jahresbudget der Mitte Uri erhielt einstimmige Zustimmung. Ein gutes Zeichen für die interne Harmonie.
Bei der Versammlung sprach sich die Mehrheit der Delegierten gegen die umstrittene «10-Millionen-Schweiz»-Initiative aus. Stattdessen wurde die Unterstützung für die Vorlage zum zivilen Ersatzdienst deutlich. Hier zeigt sich, dass die Mitte Uri auch in der Zukunft auf pragmatische Lösungen setzt.
Politische Erfolge und persönliche Meilensteine
Gisler selbst hat während seiner Amtszeit einiges bewegt: Die erfolgreiche Umsetzung des neuen Wahlsystems und die Gegenkampagnen zu verschiedenen Initiativen waren zweifellos prägende Momente. Man kann sagen, dass er den Weg geebnet hat für zukünftige Erfolge. Und nicht zu vergessen, seine Mitgliedschaft in der Justizkommission im Landrat und sein Engagement in der CVP, wo er seit 2017 als Präsident fungiert – das alles zeugt von seinem unermüdlichen Einsatz für die Gemeinschaft.
Ein bisschen persönlich wird’s, wenn wir uns anschauen, woher Gisler kommt. Von der Kantonalen Mittelschule über die Anwaltskanzlei bis hin zu seiner Rolle als Musiker in der Gruppe Echo vom Poschtsack – sein Werdegang ist beeindruckend und vielfältig. Das sind die Geschichten, die oft hinter den Kulissen ablaufen und die Menschen in der Politik menschlich machen.
Die politischen Entwicklungen in Uri sind nicht nur für die lokale Bevölkerung von Interesse. Sie reflektieren auch breitere gesellschaftliche Trends und zeigen, wie wichtig die Politik für das subjektive Wohlbefinden und die Lebensbedingungen der Menschen ist. Ob es um soziale Themen, wirtschaftliche Herausforderungen oder einfach um die alltäglichen Sorgen der Leute geht – die Politik hat direkten Einfluss auf unser Leben.
Wie es weitergeht? Das bleibt abzuwarten. Eines ist sicher: Die Mitte Uri ist bereit für neue Herausforderungen und wird weiterhin eine wichtige Rolle in der politischen Landschaft der Schweiz spielen. Die Basis ist stark und die Unterstützung unter den Delegierten scheint ungebrochen.