Feuerverbot und Grillalternative: Sommer im Kanton Uri unter Druck
Heute ist der 16.07.2026 und die Lage im Kanton Uri ist alles andere als entspannt. Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen haben die Brandgefahr auf ein alarmierendes Niveau angehoben. Das Resultat? Ein absolutes Feuer- und Feuerwerksverbot, das für das gesamte Kantonsgebiet gilt. Ein Schritt, der für viele sicher nicht leicht zu verstehen ist, aber in Anbetracht der Umstände wohl notwendig erscheint.
Die Behörden haben keine Mühen gescheut, um die Bevölkerung zu schützen. Es ist nicht nur das Feiern mit Feuerwerk, das untersagt ist. Auch das Grillieren mit Holz oder Holzkohle, das gemütliche Feuern im Freien oder das Höhenfeuer sind tabus. Selbst das Wegwerfen von brennenden Raucherwaren und Streichhölzern ist verboten. Ein schmerzhafter Verzicht für all jene, die im Sommer gerne draußen sind und gesellige Abende mit Freunden verbringen. Wer dennoch gegen das Verbot verstößt, muss mit einer Busse rechnen – und das kann schnell ins Geld gehen.
Wetterlage bleibt angespannt
Es gibt zwar Hoffnung in Form von Gewittern in den letzten Tagen, doch die haben die Situation nicht flächendeckend entschärfen können. Das ist ein bisschen frustrierend, wenn man bedenkt, wie sehr wir auf einen kräftigen Regen gewartet haben. Aber die Meteorologen sind sich einig: Eine langanhaltende Regenperiode ist in den nächsten Tagen nicht in Sicht. Ein Blick in den Himmel zeigt vorerst nur blauen Himmel und Sonnenschein – und das ist nicht unbedingt das, was wir uns wünschen würden.
Eine Ausnahme gibt es jedoch: Behördlich bewilligte Feuerwerke sind weiterhin erlaubt. So dürfen wir uns auf das große Feuerwerk am Urnersee in Flüelen am 31. Juli freuen. Ein Lichtblick in dieser tristen Situation, der uns vielleicht ein wenig von der angespannten Lage ablenken kann. Wenn auch nur für einen Abend.
Grillen mit Gas oder Elektrogrills erlaubt
Doch nicht alles ist verloren. Es gibt auch einen kleinen Lichtblick: Grillieren ist mit Gas- oder Elektrogrills auf Balkonen oder in Gärten erlaubt. Das bedeutet, dass wir zumindest die Möglichkeit haben, uns kulinarisch auf den Sommer einzustellen, ohne dabei Feuer und Flamme zu riskieren. Vielleicht wird das ja die neue Art des Grillens: weniger Rauch, mehr Sicherheit – und vielleicht auch mehr kreative Grillideen!
Die Lage wird von den Behörden genau beobachtet, und sie versprechen, die Situation bei veränderten Wetterbedingungen neu zu beurteilen. Das lässt uns hoffen, dass wir bald wieder in den Genuss von gemütlichen Lagerfeuern und Grillabenden kommen können. Bis dahin heißt es Geduld haben – und das Beste aus der Situation machen.
