Heute ist der 11.05.2026 und die Sonne strahlt über dem malerischen Erstfeld im Kanton Uri. In der letzten Parteiversammlung der Mitte Erstfeld am 7. Mai, die im gemütlichen Restaurant La Chica stattfand, ging es hoch her. Präsident Sepp Zgraggen führte durch die Sitzung und die Mitglieder hatten einiges zu besprechen. Ein wichtiges Thema war die Genehmigung der Traktanden für die bevorstehende Gemeindeversammlung, bei der die Bürger die Möglichkeit haben, ihre Stimme zu erheben.

Die Gemeinde Erstfeld kann eine positive Bilanz ziehen; das Jahr schließt mit einem Gewinn von 489’232 Franken ab – das liegt über den Erwartungen! Die höheren Steuereinnahmen, sowohl von natürlichen als auch juristischen Personen, haben dazu beigetragen. Auch die Einkommens- und Vermögenssteuern sprudeln mehr als gedacht. Komischerweise sorgten die niedrigeren Löhne aufgrund der geringen Teuerung dafür, dass man 129’000 Franken weniger ausgeben musste als ursprünglich budgetiert. Das Leben ist eben manchmal voller Überraschungen!

Gemeindeversammlung: Ein Ort der Mitbestimmung

Die nächsten Schritte in der Gemeinde sind klar: Am 14. Juni dürfen die Erstfelder an die Urne, um über die Baukredite für das Schulhaus Linden und das Mehrzweckgebäude Schlossberg abzustimmen. Die Mitte Erstfeld hat bereits ihre Empfehlung ausgesprochen, für die Vorlagen zu stimmen. Ein spannender Prozess, denn hier wird das demokratische Grundrecht der Bürger auf die Probe gestellt. In Erstfeld kann jeder stimmberechtigte Schweizer, der mindestens 18 Jahre alt ist, seine Stimme abgeben. Das zeigt, wie wichtig die Mitbestimmung in unserer Gesellschaft ist.

Doch das ist nicht alles! Ein Bundesbeitrag von 1,94 Millionen Franken wurde genehmigt, um die Personenunterführung Schlossberg zu realisieren. Das wird die Mobilität in der Gemeinde sicher verbessern. Nicht zu vergessen sind die Herausforderungen, die die Gemeinde auch zu meistern hat: Die Nettokosten für die wirtschaftliche Hilfe stiegen auf 912’000 Franken – das sind 207’000 Franken mehr als budgetiert. Ein Anstieg der Fallzahlen um 14 Fälle auf insgesamt 51 Fälle macht diese Situation nicht einfacher.

Ein Blick auf die Jahresrechnung

Die Jahresrechnung des Spannorts wurde einstimmig genehmigt, auch wenn sie einen Verlust von 21’615 Franken ausweist. Höhere Personalkosten und steigende Ausgaben waren hier die Hauptverursacher. Doch trotz dieser Schwierigkeiten glänzt die Auslastung der Pflegebetten mit stolzen 99 Prozent und der Erlös der Cafeteria stieg um beachtliche 18,7 Prozent. Das zeigt, dass die Gemeinde dennoch einen guten Weg eingeschlagen hat.

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Die Gemeindewerke Erstfeld, ein weiteres wichtiges Standbein, verzeichnen trotz rückläufiger Umsätze ein stabiles Betriebsergebnis von knapp 1,6 Millionen Franken. Das ist doch ein Lichtblick in diesen turbulenten Zeiten! Die Einbürgerungsgesuche wurden ohne Diskussion genehmigt – alle Antragsteller erfüllten die Anforderungen. Hier zeigt sich die Offenheit und Integrationskraft der Gemeinde.

Die Gemeindeversammlungen, die in der Regel zwei- bis viermal jährlich stattfinden, bieten den Bürgern die Möglichkeit, ihre Stimme zu Themen der Planung, Kontrolle und Steuerung zu erheben. An der «Rechnungsgemeinde» im Mai wird die Jahresrechnung des vergangenen Jahres präsentiert, während im November das Budget für das kommende Jahr festgelegt wird. Diese Versammlungen sind nicht nur eine Pflichtveranstaltung, sondern ein lebendiger Austausch zwischen der Gemeinde und ihren Bürgern.

Die Demokratie lebt von der Teilnahme, und in Erstfeld ist das ganz offensichtlich. Man kann gespannt sein, welche Themen der nächste Bürgerdialog bringen wird, denn die nächste Gemeindeversammlung steht schon am 27. Mai 2026 auf dem Plan. Es bleibt also aufregend, was die Zukunft für die Gemeinde bereit hält!