Am 13. Mai 2026 war es endlich so weit: Der Urner Regierungsrat empfing zwei ganz besondere Gäste – die alpinen Ski-Athletinnen Corinne Suter und Eliane Christen. Ein herzliches Willkommen für diese beiden Ausnahme-Sportlerinnen, die die Schweiz bei den bevorstehenden Olympischen Spielen in Mailand und Cortina vertreten werden. Das Team um Landammann Christian Arnold gratulierte den beiden zu ihrer Nominierung und würdigte ihre herausragenden Leistungen. Es war ein Tag voller Stolz und Freude!
Corinne Suter, die in Flüelen zuhause ist, hat sich durch unermüdlichen Einsatz und beeindruckende Wettkampfleistungen einen Namen gemacht. Eliane Christen, die aus Hospental stammt, bringt eine spannende Geschichte mit. Aufgewachsen mit einer älteren Schwester und als Tochter zweier Skilehrer, begann sie früh mit dem Skifahren in der malerischen Skiarena Andermatt-Sedrun. Ihre Karriere nahm Fahrt auf, als sie dem Skiclub Gotthard Andermatt beitrat. Eliane hat sich nicht nur als Athletin bewiesen, sondern studiert auch Agrarwissenschaften an der ETH Zürich und hilft auf dem familieneigenen Schafbetrieb. Ein echtes Multitalent!
Der Weg zur Olympiade
Das Leben von Eliane ist geprägt von Herausforderungen und Rückschlägen. Nach ersten Erfolgen auf Schülerebene und ihrem Debüt im Europacup im Januar 2017 in Melchsee-Frutt, erlitt sie mehrere Verletzungen, die sie zurückwarfen. Dennoch gab sie nie auf. Nach fast zwei Jahren Auszeit feierte sie 2020 ihr Comeback und gewann Silber im Slalom bei den Schweizer Meisterschaften. Ihre Hartnäckigkeit zahlte sich aus, denn sie zeigte, dass sie auch nach schweren Verletzungen zurückkehren kann. Bei der Winter-Universiade 2023 in den USA wurde sie Vierte im Slalom und verpasste die Medaillenränge nur um eine Hundertstelsekunde. Das ist schon echt bitter, oder?
Die Olympischen Winterspiele 2026, die im Februar in Norditalien stattfinden, versprechen spektakuläre Wettkämpfe in einer der schönsten Berglandschaften der Welt. Mailand und Cortina d’Ampezzo, die beiden Hauptgastgeber, werden die Bühne für alpine Sportarten bereiten. Der Fokus liegt auf traditionellem Wintersport, aber auch auf nachhaltigen Konzepten, die die bestehende Infrastruktur nutzen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Athleten, die unter besten Bedingungen antreten können.
Ein Dankeschön mit Stil
Im Rahmen des Empfangs überreichten Suter und Christen dem Regierungsrat eine gerahmte Original-Startnummer von Suter – eine schöne Geste des Dankes für die Unterstützung. Regierungsrat Georg Simmen hob die Bedeutung beider Athletinnen als Aushängeschilder des Urner Sports hervor. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Herzblut und Engagement in diesen Sportarten steckt. Und wenn man die beiden so sieht, merkt man sofort, dass sie für ihren Sport brennen.
Jetzt heißt es Daumen drücken! Die Vorfreude auf die Olympischen Spiele steigt und wir können es kaum erwarten, Corinne Suter und Eliane Christen bei ihren Wettkämpfen zuzusehen. Die Welt wird nach Norditalien schauen, wo sich die besten Athleten der Welt versammeln und um Medaillen kämpfen. Und wir hier in Uri sind stolz darauf, zwei so talentierte Sportlerinnen in unseren Reihen zu haben.