Heute ist der 12.07.2026, und während die Sonne über dem Tessin strahlt, blüht nicht nur die Natur, sondern auch die Weinlandschaft dieser wunderbaren Region. Die Weingüter hier, allen voran das Weingut Hügin im Sopraceneri, schaffen es, mit ihren Weinen zu überzeugen. Markus Utiger und Piero Rovea haben sich auf der Terrasse des Castello Seeschloss Ascona getroffen, um über die beeindruckende Vielfalt der Tessiner Weine zu plaudern. Es gibt so viel zu entdecken!

Das Weingut Hügin sticht hervor, weil es qualitativ hochwertige Weine produziert. Besonders bemerkenswert ist der Weisse Sita, ein Fiano della Rocca. Glaubt man es? Hügin ist der einzige Schweizer Winzer, der Fiano aus Kampanien anbaut! Zudem gibt es die Weine Temenos, ein Blend aus Completer und Sauvignon Blanc, der in einer Kleinserie von nur 2000 Flaschen jährlich daherkommt. Und dann ist da der frische Yuva, der mit seinem Holunderaroma begeistert. Die Rotweine wie Soma (70% Merlot, 30% Cabernet Franc) und die Jahrgänge Tracce di Sassi (reiner Merlot) sowie Conte di Luna (Merlot, Cabernet Sauvignon) aus den Jahrgängen 2021 und 2022 sind ebenfalls einen Schluck wert. Utiger lobt die Weine von Stucky-Hügin für ihre Klarheit und Tiefe – das sind ja schon mal richtige Schmeichler!

Die Weine von Mondò und die Innovation in der Region

Ein weiteres Highlight war das Abendessen im Castello Seeschloss Ascona mit Weinen der Azienda Mondò. Ursprünglich war Mondò ein Traubengut, das an eine Genossenschaft in Giubiasco verkauft wurde, doch heute hat sich das Weingut einen Namen für Innovation und wunderschöne Weine gemacht. Besonders hervorzuheben sind die Sorten Bondola und Piwi, sowie die Ronco dei Ciliegi Riserva 2021, ein Merlot Ticino mit einem kleinen Schuss Cabernet Sauvignon. Piero Rovea, der seit dem 1. September 2024 Botschafter von Mondò ist, bringt frischen Wind in die Weinlandschaft – nach 15 Jahren bei Agriloro und ebenfalls 15 Jahren bei Delea, versteht er sein Handwerk!

Und während wir über Weine plaudern, sollte man auch die Vinattieri nicht vergessen. Diese Kellerei gehört zur Transgourmet-Gruppe und wurde von Luigi Zanini gegründet. Auf einer Rebfläche von rund 100 Hektar präsentiert Önologe Ramesh Oertli die Weine, darunter den Merlot Ligornetto 2022 und die Cuvée 811, die mit 80% Merlot, 10% Cabernet Franc und 10% Petit Verdot aufwartet. Ein wahrer Genuss!

Die Tradition in Rovio und die Zukunft

Stellen wir uns vor, wir reisen ein Stück weiter. Die Weinkellerei in Rovio, gegründet 1986 von den Familien Meier und Chiesa, hat eine spannende Geschichte. Zuerst wurden Merlot-Reben gepflanzt und 1987 kamen 1000 Chardonnay-Pflanzen dazu. Der Bau der Kellerei zwischen 1993 und 1994, entworfen von Architektin Luigia Carloni, zeigt, wie viel Leidenschaft und Hingabe hier am Werk sind. 2007 übernahm die Familie Chiesa die Leitung und seit 2024 ist auch die Familie Piffaretti mit an Bord. Das Ziel? Außergewöhnliche Weine zu kreieren, die die Fusion zweier Weintraditionen widerspiegeln. Klingt nach einer aufregenden Reise!

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Der Tessiner Wein hat es schwer – preislich können die Weine im globalen Markt nicht mithalten. Ein Blick auf die Warenkosten für eine Flasche bei Stucky-Hügin zeigt, dass man für 12 Franken einiges erwarten kann. Doch die Qualität, die hier geboten wird, spricht für sich. Und wenn die Branche zusammenarbeitet und auf Qualität setzt, hat Markus Utiger recht: Die Chancen für die Tessiner Weine stehen gut!