Pablo Fäh: Der neue Leitende Staatsanwalt des Tessins und sein herausfordernder Einstieg
Heute, am 1. Juli 2026, wird der Tessin um eine bedeutende Persönlichkeit reicher: Pablo Fäh tritt sein Amt als Leitender Staatsanwalt des Kantons Tessin an. Die Ernennung durch Generalstaatsanwalt Andrea Pagani ist das Resultat einer Wahl, in der gleich vier stellvertretende Staatsanwältinnen und Staatsanwälte ihre Stimme für Fäh abgaben. Mit dieser neuen Leitungsposition übernimmt er die Verantwortung für eine neu geschaffene Unterabteilung innerhalb der Staatsanwaltschaft. Das klingt nach einer spannenden Herausforderung!
Pablo Fäh bringt nicht nur frischen Wind, sondern auch eine solide Ausbildung mit. Sein Jurastudium absolvierte er an der Universität Basel, bevor er 2011 in die Staatsanwaltschaft des Kantons Tessin eintrat. Zu Beginn war er als Gerichtsschreiber tätig, und 2019 wurde er schließlich zum Staatsanwalt ernannt. In den letzten Jahren hat er sich vor allem mit Polizeikriminalität beschäftigt und somit wertvolle Erfahrungen gesammelt. Jetzt ist er bereit, seine Kompetenzen weiter auszubauen, denn die Stellvertretenden Staatsanwältinnen und Staatsanwälte werden künftig erweiterte Befugnisse haben. Dazu gehört unter anderem die Führung von Strafverfahren und die Ausstellung von Strafbefehlen. Das bedeutet eine wichtige organisatorische Neuausrichtung!
Ein etwas anderer Fall
Doch nicht alles läuft reibungslos im Tessin. Ein besonders aufsehenerregender Fall betrifft A.________, die am 14. Juli 2023 wegen illegalen Aufenthalts in der Schweiz verfolgt wurde. Es ist eine Geschichte, die zeigt, wie komplex die rechtlichen Rahmenbedingungen sein können. Am 6. November 2023 erstattete A.________ eine Strafanzeige gegen das Migrationsamt wegen Nötigung und Amtsmissbrauch. Doch die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren am 13. November 2023 ein. A.________ ließ sich jedoch nicht entmutigen und reichte am 23. November 2023 Beschwerde gegen die Einstellung ein.
Im Verlauf der nächsten Monate kam es zu weiteren Entwicklungen. Die Staatsanwaltschaft erhob am 23. Mai 2024 Anklage gegen A.________ wegen illegalen Aufenthalts. Am 24. Mai 2024 legte sie Einspruch gegen diese Anklage ein. Und hier wird es spannend: Am 6. Juni 2024 beantragte sie die Recusation von Staatsanwalt Pablo Fäh wegen eines angeblichen Interessenkonflikts. Am 9. Oktober 2024 wurde dieser Antrag jedoch als unzulässig erklärt, und das Bundesgericht wies die Beschwerde von A.________ zurück. Die Argumentation über eine mögliche Voreingenommenheit wurde als unbegründet abgelehnt, da kein Interessenkonflikt von Fäh vorlag.
Ein Blick in die Zukunft
Die Entwicklungen rund um Pablo Fäh und den Fall A.________ zeigen, wie dynamisch und herausfordernd die Aufgaben einer Staatsanwaltschaft sein können. Mit den neuen Befugnissen in der Staatsanwaltschaft wird sich zeigen, wie Fäh die Herausforderungen meistern und gleichzeitig für Recht und Ordnung sorgen wird. Die Spannung bleibt, und wir sind gespannt, wie sich die Dinge entwickeln werden. Der Tessin hat mit Fäh einen neuen, engagierten Leitenden Staatsanwalt, der sich seinen Aufgaben mit viel Elan stellen wird!
