Massimo Boni: Ein Schweizer Tourismusvisionär erobert Brasilien
Die Nachricht hat wie ein kleiner Sturm durch die Tourismuswelt gewirbelt: Massimo Boni verlässt das Fremdenverkehrsamt Lugano (ETL) nach über vier Jahren. Mit einem Ziel vor Augen, der brasilianischen Markt ist nun sein neues Zuhause, wird er ab dem 1. Januar 2027 als Leiter des ST-Büros in São Paulo tätig sein. Ein Schritt, der nicht nur für Boni, sondern auch für die gesamte Region Lugano von Bedeutung ist. Schließlich bringt er über 20 Jahre Erfahrung in Tourismus, Marketing und Kommunikation mit – eine wahre Bereicherung für die Schweiz und ihre touristischen Ambitionen!
Im April 2022 übernahm Boni die Leitung des Tourismusverbands von Lugano, wo er rasch mehrere strategische Bereiche stärken konnte. Sporttourismus, naturbezogene Aktivitäten, Kunst und Kultur sowie der MICE-Sektor (Tagungen, Incentives, Konferenzen, Veranstaltungen) profitierten von seiner Handschrift. Unter seiner Führung wuchs die Bekanntheit des Reiseziels nicht nur im Schweizer, sondern auch im internationalen Markt. Und ganz ehrlich? Es ist beeindruckend, wie er die Zusammenarbeit mit der Stadt Lugano intensivierte, insbesondere im Konferenzbereich. Gemeinsam wurden Initiativen, Konferenzen und Schulungen für Branchenexperten organisiert. Da merkt man, dass hier jemand mit Herzblut am Werk war!
Ein neuer Abschnitt beginnt
Rupen Nacaroglu, der Vorsitzende des Verwaltungsrats von ETL, lobte Bonis Beitrag zur Entwicklung des regionalen Tourismus. Das ist schon etwas Besonderes, wenn die eigene Arbeit so wertgeschätzt wird! Boni selbst bezeichnete seine Zeit in Lugano als bedeutend. Er hob besonders die Rolle seines Teams und Netzwerks hervor, was zeigt, dass er es nicht alleine geschafft hat. Doch was kommt jetzt? In seiner neuen Rolle sieht er die Möglichkeit, weiterhin für die Region Lugano zu werben, besonders im Luxussegment des Tourismus in Brasilien. Ein echter Schritt in eine neue Phase!
Wusstet ihr, dass Brasilien der größte Quellmarkt Lateinamerikas für die Schweiz ist? Die brasilianischen Touristen sind nicht nur reiselustig, sondern haben auch eine lange Aufenthaltsdauer und eine hohe Ausgabebereitschaft. Vor allem in den Bereichen Naturerlebnisse, Städtereisen, Kunst, Kultur und Wellness sind sie besonders aktiv. Und hey, Januar ist für sie eine wichtige Reisesaison! Das trägt zur besseren Verteilung der Gästeströme in der Schweiz bei. Corinne Genoud, Chief Markets Officer West von ST, äußerte sich positiv über Bonis Ernennung und die geplanten Marketingstrategien. Sie sieht großes Potenzial. Das wird spannend!
Wachstumsmärkte im Fokus
Die Zukunft des Schweizer Tourismus sieht vielversprechend aus, und das hat auch mit neuen Wachstumsmärkten wie Brasilien, Mexiko und der Türkei zu tun. Während die Dynamik aus Asien und den USA abnimmt, sind es genau diese neuen Märkte, die das Wachstum antreiben. So zeigt eine Analyse von BAK Economics, dass Brasilianer, Mexikaner und Türken zunehmend an Bedeutung für Hotelübernachtungen in der Schweiz gewinnen. Die breite Mittelschicht in Brasilien, jüngere Reisende und der Einfluss von Influencern sind die Treiber dieses Trends.
Für die Schweizer Hotels bedeutet das, dass die Auslastung über das Jahr hinweg gleichmäßiger wird. Viele Reisende kommen außerhalb der europäischen Hochsaison, was natürlich auch für die Hoteliers eine interessante Herausforderung darstellt. Die steigenden Anforderungen an das Angebot und die Vermarktung erfordern mehr Differenzierung. Und genau hier kommt Massimo Boni ins Spiel. Mit seiner Erfahrung und seinem Netzwerk hat er die besten Voraussetzungen, um den brasilianischen Markt erfolgreich zu erobern!
Es bleibt also spannend zu beobachten, wie sich die Pläne von Boni entwickeln werden und welche Impulse er für den Tourismus in der Schweiz setzen kann. Der Wechsel zu Switzerland Tourism könnte nicht nur für ihn, sondern auch für die gesamte Branche eine wahre Bereicherung sein.
