Heute ist der 6.07.2026 und die Hitze hat uns fest im Griff. In der Schweiz steht eine neue Hitzewelle vor der Tür, die uns bis zu 35 Grad bescheren könnte. Hoch «Jochen» sorgt dafür, dass die Luft trocken und warm wird. Ab Dienstag soll es so richtig heiß hergehen, wobei die Temperaturen in den Niederungen auf etwa 32 Grad steigen. Wer denkt, die Nächte bringen Erleichterung, wird enttäuscht: Die Temperaturen sinken nur auf 16 bis 21 Grad – kaum eine Chance für den Körper, sich zu erholen!

Bis Sonntag können wir uns zwar noch über Temperaturen zwischen 31 und lokal 36 Grad freuen, aber ab Donnerstag drohen auch hier vereinzelte Hitzegewitter. Ein kleiner Schauer könnte vielleicht etwas Abkühlung bringen, aber die Wahrscheinlichkeit ist eher gering. Die Hitzewarnung des Bundes wurde bereits auf mehrere Regionen ausgeweitet, darunter das Flachland, Teile des Juras und das Rheintal, wo seit Dienstagmittag die Gefahrenstufe 3 gilt – das bedeutet erhebliche Gefahr. Im Tessin, wo es schon seit Sonntag brütend heiß ist, ist diese Warnstufe ebenfalls aktiv.

Gesundheitliche Risiken

Hitzeperioden sind mehr als nur unangenehm – sie belasten den menschlichen Körper enorm und können gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Das ist nicht nur eine leere Floskel. Jeder Tag mit hohen Temperaturen kann gefährlich sein, besonders für Risikogruppen wie ältere Menschen, Schwangere oder Personen mit chronischen Erkrankungen. Die neuesten Hitzewarnungen von MeteoSchweiz, die seit 2005 erstellt werden, basieren auf der Tagesmitteltemperatur (Tmean). Damit wird die Hitzebelastung über den gesamten Tag erfasst und berücksichtigt sogar die nächtlichen Temperaturen, die oft nicht viel Erholung bieten. Wenn die Nächte nicht kühl sind, wird es für den Körper schwieriger, sich zu regenerieren.

Die Wissenschaftler des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts haben herausgefunden, dass die Tmean gut mit den Auswirkungen der Hitzebelastung korreliert, insbesondere in Bezug auf die Sterblichkeit. Das bedeutet, dass auch ein einzelner heißer Tag ernste Folgen haben kann. Und das ist nicht zu unterschätzen! Daher ist es wichtig, die Warnungen ernst zu nehmen und sich entsprechend zu verhalten.

Verhaltensempfehlungen bei Hitze

Nun, was kann man also tun, um gut durch diese heiße Zeit zu kommen? Zunächst einmal: Hitzewarnungen beachten! Das klingt vielleicht banal, ist aber entscheidend. Schattige Plätze aufsuchen, anstrengende Tätigkeiten in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegen – das sind kleine Maßnahmen, die große Wirkung zeigen können. Es ist wichtig, ausreichend zu trinken, mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag sollten es schon sein. Alkohol und gesüßte Getränke? Die kann man in dieser Zeit besser meiden.

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Leichte, häufige Mahlzeiten und wasserreiches Obst sind ebenfalls empfehlenswert. Und nicht zu vergessen: Kühle Duschen oder Bäder können wahre Wunder wirken. Zuhause sollte man die Fenster tagsüber geschlossen halten und nach Einbruch der Dunkelheit lüften. So bleibt die Wohnung erträglich. Wer draußen unterwegs ist, sollte sich mit Sonnencreme schützen und immer genügend Wasser dabei haben.

Der Klimawandel spielt hierbei eine nicht unerhebliche Rolle. Immer mehr Hitzetage und Hitzewellen sind die Folge, und wir sollten uns darauf einstellen, dass solche Temperaturen in Zukunft häufiger auftreten. Die Verantwortung liegt bei uns, zu schützen, was wir lieben – uns selbst und die Menschen um uns herum. Und denken wir daran: Ein bisschen Hitze kann ja auch ganz schön sein, solange wir richtig damit umgehen!