Gemeinschaft auf Reisen: Der Pontonierfahrverein Oberriet entdeckt das Tessin
Heute, am 24. Juni 2026, blicken die Mitglieder des Pontonierfahrvereins Oberriet mit einem breiten Lächeln auf ihre kürzliche Vereinsreise ins Tessin zurück. Die Reise begann mit einer munteren Carfahrt nach Süden. Mit der Vorfreude auf das, was sie erwarten würde, fuhren sie durch die malerische Landschaft, um bald im idyllischen Locarno zu landen.
Der erste große Höhepunkt wartete am Monte Tamaro. Dort wurde Teamarbeit großgeschrieben – die Mitglieder mussten sich durch einen Seilpark kämpfen, der Geschicklichkeit und einen ordentlichen Schuss Mut erforderte. Es war schön zu sehen, wie sich alle gegenseitig unterstützten, während sie über Seilbrücken schaukelten und von Baumwipfel zu Baumwipfel kletterten. Das Geschrei und Gelächter hallte durch die Bäume, während die Kameraden sich gegenseitig anfeuerten. Ein echtes Gemeinschaftserlebnis!
Rätsel und Geselligkeit
Nachdem sie die Höhen des Monte Tamaro hinter sich gelassen hatten, ging es weiter zu einem ganz besonderen Abenteuer in Locarno: einem Outdoor-Escape-Room. Hier war Köpfchen gefragt! In kleinen Gruppen arbeiteten die Teilnehmer zusammen, um knifflige Rätsel zu lösen und Hinweise zu kombinieren. Das machte nicht nur Spaß, sondern gab auch einen neuen Blick auf die Stadt. In den Gassen von Locarno waren die Erinnerungen an diese gemeinsame Herausforderung unvergesslich.
Der Abend klang dann mit der „Freinacht“ aus, die nicht nur Geselligkeit, sondern auch einen Austausch unter den Vereinsmitgliedern förderte. Man saß zusammen, lachte und erzählte Geschichten, die die Bindungen noch fester machten. Am nächsten Morgen, nach einer erholsamen Nacht, stand der Ausflug nach Cannobio auf dem Programm. Mit einem Schiff über den Lago Maggiore – das war einfach traumhaft! Die glitzernden Wellen und die sanfte Brise auf dem Gesicht waren himmlisch.
Ein Markt voller Möglichkeiten
Cannobio empfing die Gruppe mit einem bunten Markt, der zum Flanieren, Einkaufen und Genießen einlud. Hier konnten die Mitglieder lokale Köstlichkeiten probieren und das eine oder andere Souvenir mit nach Hause nehmen. So ein Markt ist immer eine gute Gelegenheit, um sich zu entspannen und die Eindrücke des vorangegangenen Tages Revue passieren zu lassen. Nach dem Marktbesuch trat die Gruppe die Rückreise in die Ostschweiz an, erfüllt von Erinnerungen, die sie noch lange begleiten werden.
Diese Vereinsreise hat den Zusammenhalt im Pontonierfahrverein Oberriet nicht nur über das Training hinaus gestärkt, sondern auch die Vorfreude auf die bevorstehenden Herausforderungen der Saison geweckt. Im Verein treffen sich Mitglieder jeden Alters – vom erfahrenen Fahrer bis hin zu den jungen, angehenden Pontonieren. Das Jungpontonier-Training findet jeden Mittwoch ab 18 Uhr statt, um die Jugend an diesen spannenden Sport heranzuführen. Hier stehen technische Ausbildung, Kameradschaft und Freude an der Bewegung im Vordergrund. Der Begriff „Pontonier“ selbst hat einen interessanten Ursprung: Er stammt vom französischen Wort „ponton“ und ist abgeleitet vom lateinischen „ponto“, was „Brücke“ bedeutet.
Pontonier mit Leidenschaft
Der Pontoniersport, der heutzutage als Wettkampfsport betrieben wird, verlangt Geschicklichkeit, Kraft und präzise Kenntnisse des Wassers. In einem Team besteht ein Fahrpaar aus einem Steuermann und einem Vorderfahrer, die gemeinsam das Schiff effizient steuern. Jährlich finden vier bis sechs gesamtschweizerische Wettkämpfe statt, bei denen die Mitglieder des Vereins regelmäßig ihr Können unter Beweis stellen. Hier wird es ernst: Die Wettkampfparcours ähneln einem Hindernislauf auf dem Wasser, wo Genauigkeit und Schnelligkeit gefragt sind.
Und die Belohnung? Kranz-Auszeichnungen für die besten Fahrerpaare! Um diese zu erhalten, müssen die Paare regelmäßig hart trainieren und sich in den vordersten Ranglistenvierteln klassifizieren. Bei den Eidgenössischen Wettfahren warten zusätzlich spannende Spezialwettkämpfe wie Schwimmen, Schnüren und sogar Bau von Bootfähren auf die Teilnehmer. Es ist ein Sport, der Teamgeist, Zusammengehörigkeit und Vertrauen fördert – Werte, die im Pontonierfahrverein einen hohen Stellenwert haben.
Die Reise ins Tessin hat nicht nur die Vorfreude auf die kommende Saison geweckt, sondern auch das Band der Gemeinschaft innerhalb des Vereins weiter gestärkt. Man merkt, dass hier nicht nur Sport, sondern auch Freundschaft im Vordergrund steht. Und das ist es, was diese Gemeinschaft so besonders macht.
