Es ist wieder diese Zeit des Jahres, in der die Schweizer, ausgestattet mit Sonnenbrillen und einem Hauch Fernweh, gen Süden aufbrechen. Am Auffahrtsdonnerstag war der Verkehr vor dem Gotthard-Tunnel bereits früh am Morgen ein einziges Geduldsspiel. Der Stau wuchs schnell auf 10 Kilometer, und das bedeutet für viele Reisende eine Wartezeit von rund 90 Minuten. Wer am Mittwoch bereits auf die Straße ging, erlebte sogar einen Zeitverlust von 1 Stunde und 40 Minuten. Es scheint, als würde die gesamte Schweiz in den Süden strömen – ein wahrhaftes Verkehrschaos!
Die Autobahn A2, die zwischen Erstfeld und Göschenen verläuft, ist besonders betroffen. Wer sich auf die Umleitung über die A13 (San-Bernardino-Tunnel) begibt, sollte allerdings auch dort mit bis zu 90 Minuten Wartezeit rechnen. Ein Tipp für alle, die noch auf die Straße müssen: Ab 8 Uhr morgens am Donnerstag wird es laut Prognosen mit Verzögerungen gerechnet, also besser früh aufstehen oder nach dem Feierabend reisen.
Wetterwechsel im Tessin
Das Wetter im Tessin ändert sich bald. Während bis Freitag noch Regen erwartet wird, soll ab Samstag die Sonne durch die Wolken blitzen und die Temperaturen auf bis zu 20 Grad steigen. Das klingt nach einem perfekten Wochenende, um die Annehmlichkeiten des Tessins zu genießen. Aber zuerst müssen die Reisenden den Stau überstehen. Am Freitag und Samstag wird der Verkehr hauptsächlich Richtung Süden drängen, während am Sonntag die Rückreise Richtung Norden, nach Zürich und Deutschland, auf dem Programm steht.
Die besten Zeiten, um den Stau zu umgehen, sind klar: Am Freitag sollte man vor 9 Uhr oder nach 21 Uhr fahren, am Samstag besser vor 7 Uhr oder nach 14 Uhr. Wenn man am Sonntag in die entgegengesetzte Richtung reist, empfiehlt sich eine Abfahrt vor 11 Uhr oder nach 21 Uhr. Diese Tipps helfen, den Zeitverlust auf ein Minimum zu reduzieren.
Aktuelle Staus und Verkehrsinfos
Und wenn wir schon beim Thema Stau sind: Nicht nur am Gotthard ist es eng. Auf der A1 zwischen Bern und St. Gallen stockt der Verkehr wegen Überlastung, und auch die A2 zwischen Basel und Luzern ist betroffen. Hier ist Geduld gefragt. Die Straßen sind voll, und das liegt nicht nur an den Feiertagsreisenden. Viele Autofahrer müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen – zwischen 30 und 90 Minuten sind die Norm, an Hochbetriebstagen kann es sogar bis zu 4 Stunden dauern.
Für die Reisenden, die es etwas ruhiger angehen wollen, könnte die Route über den San Bernardino eine Option sein. Zwar ist diese etwa 50 Minuten länger, aber dafür weniger belastet. Eine kluge Wahl, wenn der Stress des Staus einem auf die Nerven geht!
Also, liebe Reisende, packt eure Snacks und Getränke ein und macht euch bereit für die Reise. Die Vorfreude auf den sonnigen Süden ist groß, doch das Abenteuer auf der Straße wird es sicher auch sein – mit all seinen unvorhergesehenen Wendungen!