Die Verkehrslage am Gotthard-Tunnel Richtung Süden hat sich erneut verschärft. Wer heute auf der A2 zwischen Raststätte Gotthard und Göschenen unterwegs ist, muss sich auf einen Stau von bis zu 20 Kilometern einstellen. Die Wartezeiten können sich auf bis zu 3 Stunden ausdehnen – eine echte Geduldsprobe für alle Reisenden! Und das Beste daran? Der Stau nimmt weiter zu und betrifft mehrere Abschnitte vor dem Gotthard-Nordportal. Ein Albtraum, könnte man sagen, wenn man an die heißen Sommermonate denkt!

Die Ursache für dieses Verkehrschaos ist die Überlastung auf mehreren Abschnitten der A2. Die Behörden und Verkehrsdienste haben bereits alternative Routen empfohlen. Wer einen Umweg nicht scheut, sollte die A13 über den San-Bernardino-Tunnel oder die A9 über Simplon und Grosser St. Bernhard in Erwägung ziehen. Auch der Autoverlad Lötschberg könnte eine entspannende Alternative sein. Vor der Abfahrt sollte man jedoch die schnellste Route prüfen – ein bisschen Zeitplanung kann Wunder wirken!

Baustellen und ihre Folgen

Zusätzlich zu den Verkehrsproblemen gibt es noch eine Baustelle im Gotthard-Tunnel, die die Situation weiter verkompliziert. Diese Baustelle erstreckt sich über rund 0,3 Kilometer und führt zu Verkehrsbehinderungen in beiden Richtungen. Eine vorübergehende Begrenzung der Fahrbahnbreite auf 5,20 Meter bis zum 29. Dezember 2028 macht die Durchfahrt für viele Fahrzeuge zu einer echten Herausforderung. Besonders für Ausnahmetransporte gelten unterschiedliche Höchstbreiten: Richtung Norden 5,20 Meter und Richtung Süden 6,00 Meter. Das klingt alles andere als nach einem entspannten Roadtrip, oder?

Wer sich auf die Reise macht, sollte einige Tipps im Hinterkopf behalten. Bei Wartezeiten von mehreren Stunden ist es ratsam, genügend Getränke und Verpflegung mitzunehmen. Regelmäßige Pausen sind nicht nur erlaubt, sondern auch notwendig! Und bei Stau – ganz wichtig! – sollte man eine Rettungsgasse bilden. Das kann im Notfall Leben retten oder zumindest den Rettungskräften die Durchfahrt erleichtern.

Tipps für die Planung

Für die nächste Fahrt durch den Gotthard-Tunnel gibt es ein paar interessante Erkenntnisse. Wer werktags vor 8:00 Uhr oder nach 20:00 Uhr unterwegs ist, erlebt meist einen ruhigeren Verkehr. Kritische Zeiten sind hingegen Freitagnachmittage, Rückreise-Sonntage, sowie Feiertage wie Ostern und Pfingsten. Wenn der Gotthard-Tunnel bereits 7 Kilometer Stau hat, ist die A13 über den San Bernardino oft die bessere Wahl. Und auch die Alternativen wie der Gotthardpass (saisonal) oder der Autozug zwischen Göschenen und Airolo sind nicht zu vernachlässigen.

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Wer seine Fahrt genau im Blick behalten möchte, kann auf Gotthard Live zurückgreifen. Echtzeitinformationen über Staulängen, Wartezeiten und Tunnelstatus werden hier alle 60 Sekunden aktualisiert. Das Nordportal des Gotthardtunnels liegt in Göschenen im Kanton Uri, das Südportal in Airolo im Kanton Tessin. Mit Webcams und Live-Daten wird man hier bestens versorgt, sodass man immer informiert ist.