Schaffhausen rollt elektrisch: Voi bringt frischen Wind in die Mobilität
Heute ist der 4.07.2026 und wir stehen hier in Schaffhausen, einer Stadt, die sich in den letzten Jahren so viel verändert hat. Ein frischer Wind weht durch die Straßen, und das hat nicht zuletzt mit dem neuen E-Scooter-Sharing-Anbieter Voi zu tun. Seit dem 1. Juli 2026 ist Voi hier am Start und bringt frischen Schwung in die urbane Mobilität. Das bestehende Sharing-Angebot wird nahtlos fortgeführt, was die Nutzer sicher freut. Schließlich haben wir hier die Möglichkeit, flexibel von A nach B zu kommen, ohne auf das Auto angewiesen zu sein. Und das ist in einer Stadt, die am Rheinfall liegt, einfach nur genial!
Der bisherige Anbieter Bird hat sich zurückgezogen und konzentriert sich nun auf andere Märkte in der Schweiz. Das bedeutet für uns, dass Voi die Zügel in der Hand hält und ab August 2026 die E-Scooter wie gewohnt zur Verfügung stehen. Wer neu dazu kommt, kann sich sogar über Gratisfahrten freuen – was für ein Angebot! Die Stadt Schaffhausen hat mit Voi einen Vertrag für drei Jahre abgeschlossen, und die vbsh wird ab April 2025 das Handling im Auftrag der Stadt und weiterer Gemeinden übernehmen. Das E-Scooter-Verleihsystem wird damit näher zum öffentlichen Verkehr gebracht – ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man mich fragt.
Ein Schritt in die Zukunft der Mobilität
Im Sommer 2023 startete die Stadt Schaffhausen das Projekt «Sharehausen», das Teil des Smart-City-Programms ist. Hier wurde gemeinsam an einer Lösung gearbeitet, die die geteilte Mobilität fördert. E-Bikes und E-Scooter sollten ergänzend zum öffentlichen Verkehr angeboten werden. Die ersten Schritte waren vielversprechend, und der Stadtrat entschloss sich, den Testbetrieb in einen Dauerbetrieb zu überführen. Leider – oder vielleicht auch zum Glück – wurden die E-Bikes aufgrund mangelnder Nachfrage aus dem Angebot genommen. Es blieb also nur noch der E-Scooter, und das ist durchaus eine erfreuliche Entwicklung für die umweltbewussten Pendler.
Die Firma BirdRides Switzerland GmbH erhielt den Zuschlag für den Dauerbetrieb mit stationsgebundenen E-Scootern, und das für mindestens zwei Jahre. Hierbei spielen moderne Technologien eine wichtige Rolle, die nicht nur die Langlebigkeit der Fahrzeuge verbessern, sondern auch das Recycling fördern. Spannend ist, dass die Preise für die Nutzung der Fahrzeuge im Vergleich zu heute niedriger ausfallen. Das ist doch eine gute Nachricht, oder? Außerdem wird das Parkverhalten durch Birds VPS-Technologie überwacht, was für ein bisschen Ordnung in der Stadt sorgen sollte. Immerhin haben wir genug Platzprobleme ohne noch mehr chaotisches Abstellen von E-Scootern.
Mikromobilität für alle
Die E-Scooter sind nicht nur eine umweltfreundliche Lösung, sie lösen auch einige der Parkplatzprobleme in unseren Städten. Sie sind ideal für kurze Strecken und bieten eine Geschwindigkeit von 20-25 km/h – perfekt für den Weg zur Arbeit oder zum nächsten Café. Und das Beste: Es gibt keine Führerscheinpflicht. Das macht sie für fast jeden zugänglich! Auf der anderen Seite müssen wir uns auch um die Sicherheit kümmern. In Deutschland sind die Unfälle mit E-Scootern in den letzten Jahren gestiegen. Das zeigt, dass wir hier Verantwortung übernehmen müssen – sowohl als Fahrer als auch als Stadt.
Die Herausforderungen sind jedoch nicht zu unterschätzen. Die Reichweite der E-Scooter beträgt meist nur 20-60 km, und sie sind wetterabhängig. Zudem sind Sicherheitsrisiken immer ein Thema, das ernst genommen werden muss. Die Städte investieren jedoch in spezielle Infrastrukturen für E-Scooter, was ein positives Zeichen ist. Der Trend zur Mikromobilität wird uns noch lange begleiten und könnte eine entscheidende Rolle in der Zukunft des Stadtverkehrs spielen. Wer weiß, vielleicht werden wir bald autonom fahrende E-Scooter erleben. Bis dahin genießen wir die frische Brise der E-Scooter-Mobilität in Schaffhausen und freuen uns auf das, was kommt!
